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lichen Revolution steht und weil es diese Umwälzung unter fort
geschritteneren Bedingungen der europäischen Zivilisation überhaupt
und mit einem viel weiter entwickelten Proletariat vollbringt als
England im 17. und Frankreich im 18. Jahrhundert, die deutsche
bürgerliche Revolution also nur das unmittelbare Vorspiel einer
proletarischen Revolution sein kann. (!)
Mit einem Wort, die Kommunisten unterstützen überall jede
revolutionäre Bewegung gegen die bestehenden gesellschaftlichen und
politischen Zustände.
Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten uitb Absichten
zu verheimlichen. Sie erklären es offen, daß ihre Zwecke nur er
reicht werden können durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen
Gesellschaftsordnung. Mögen die herrschenden Klassen vor einer
kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in
ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen!"
Das ist ein herrliches Bum! Bum! und Tschingdara! wie es
sich der blutrünstige revolutionäre Jüngling und die hysterische re
volutionäre Jungfrau nicht schöner wünschen können. Und die fran
zösischen und italienischen Neu-Blanquisten haben sich wahrhaftig keine
große Mühe zu geben brauchen, um ihre revoluüonären Tiraden aus
Marxischcn Worten zusammenzustellen.
Aber derselbe Marx ist es auch gewesen, der in überzeugender
Weise die Nottvendigkeit einer organischen Umbildung des Gesellschafts
zustandes und die Sinnlosigkeit jeder gewaltsamen Revolution dar-
gctan hat, aus dessen Theorien sich ein ökonomisch-sozialer Evolutio-
nismus ohne alle Schwierigkeit ableiten läßt.
Damit aber habe ich einen letzten wichttgen Punkt berührt, der