Fünfter Abschnit
Widerstand der Arbeiter von der andern Seite in die Wagschalt
wirft.
Der Wert der Arbeitskraft ist bestimmt durch den Wert ein“
bestimmten Quantums von Lebensmitteln. Was mit der Produkt"
kraft der Arbeit wechselt, ist der Wert dieser Lebensmittel, nich
ibre Masse. Die Masse selbst kann, bei steigender Produktivkraf
der Arbeit, für Arbeiter und Kapitalist gleichzeitig und in del
selben Verhältnis wachsen ohne irgendeinen Größenwechsel zwisch“
Preis der Arbeitskraft und Mehrwert. Ist der ursprüngliche wer
der Arbeitskraft 3 Shilling und beträgt die notwendige Arbeitsz#
6 Stunden, ist der Mehrwert ebenfalls 3 Shilling oder beträgt Ö
Mehrarbeit auch 6 Stunden, so würde eine Verdoppelung in de
Produktivkraft der Arbeit, bei gleichbleibender Teilung des Arbeiß
tages, Preis der Arbeitskraft und Mehrwert unverändert lasse
Nur stellte sich jeder derselben in doppelt so vielen, aber verhälts®
mäßig verwohlfeilerten Gebrauchswerten dar. Obgleich der Pr
der Arbeitskraft unverändert, wäre er über ihren Wert gestieg®
Fiele der Preis der Arbeitskraft, aber nicht bis zu der durch ihr%
neuen Wert gegebenen Minimalgrenze von 1'/, Shilling, sondel
auf 2 Shilling 10 Pence, 2 Shilling 6: Pence usw., so repräsentie!
dieser fallende Preis immer noch eine wachsende Masse von Lebe
mitteln. Der Preis der Arbeitskraft könnte so bei steigender Pr
duktivkraft der Arbeit beständig fallen mit gleichzeitigem, for
währendem Wachstum der Lebensmittelmasse des Arbeiters. Reld?”
aber, das heißt verglichen mit dem Mehrwert, sänke der Wert 4
Arbeitskraft beständig, und erweiterte sich also die Kluft zwisch“
den Lebenslagen von Arbeiter und Kapitalist.1
Ricardo hat die oben aufgestellten drei Gesetze zuerst strel
formuliert. Die Mängel seiner Darstellung sind, 1. daß er die pr
sonderen Bedingungen, innerhalb deren jene Gesetze gelten, für a
sich von selbst verstehenden, allgemeinen und ausschließlichen Be
dingungen der kapitalistischen Produktion ansieht. Er kennt kein?
Wechsel, weder in der Länge des Arbeitstages noch in der n
iensität der Arbeit, so daß bei ihm die Produktivität der ArD®
von selbst zum einzigen variablen Faktor wird. — 2, aber, und 9%
verfälscht seine Analyse in viel höherem Grade, hat er ebensoweP*
wie die andern Oekonomen jemals den Mehrwert als solchen unit?
zucht, das heißt unabhängig von seinen besonderen Formen, “
Profit, Grundrente usw. Er wirft daher die Gesetze über die Fl
des Mehrwertes unmittelbar zusammen mit den Gesetzen der Pr?
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u „Wenn in der Produktivität der Industrie eine Aenderung eint!
and nun durch eine bestimmte Menge von Arbeit und Kapital mehr od
weniger produziert wird als früher, kann der Anteil des Arbeitslohnes “
offenbar ändern, während die Produktenmasse, die jener Anteil darsl®,
dieselbe bleibt, oder es kann sich auch die Produktenmasse ändern, währ®
der Anteil der gleiche bleibt,“ („Outlines of Political Economy. London 183
p. 67.