Contents: Die Schweiz

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sie geben aber anderseits auch der Konstruktion von Dampf 
maschinen eine bestimmte Richtung. Die Ingenieure wett 
eifern darin, Werke zu erstellen, die bei gleicher Leistung 
den geringsten Kohlenverbrauch aufweisen. Der sparsame 
Betrieb ist einer der großen Vorzüge der schweizerischen 
Dampfmaschinen geworden. In ähnlicher Weise spornten 
der Arbeitermangel und die hohen Arbeitslöhne in Nord 
amerika die Ingenieure der Union an, automatisch ar 
beitende Maschinen zu konstruieren. 
Unter den verschiedenartigen Produkten der Ma 
schinenindustrie seien- als einige der wichtigsten genannt: 
die Webstühle, Spinn- und Stickmaschinen aus den oben 
genannten Zürcher Fabrikorlen; die Lokomotiven von 
Winterthur; die Dampfmaschinen für Schisse von Zürich 
und Baden; die Dampfkessel von Winterthur; die Dy 
namos aus den Fabriken von Örlikon, Baden und 
Mönchenstein bei Basel; die landwirtschaftlichen Ma 
schinen aus Winterthur. Mehr als die Hälfte der Ge 
samtproduktion findet im eigenen Lande Absatz. Die 
Ausfuhr hat einen Wert von 92 Mill. Fr. (1912); sie 
geht in erster Linie nach den vier Nachbarländern, meist 
nach Deutschland und Frankreich. Dampfturbinen und 
Dynamos tragen den Ruhm der schweizerischen Technik 
bis in die fernsten Teile der Erde. Die Schweiz selbst 
hat einen ungewöhnlich starken Bedarf an Maschinen. 
Zn dem, was von der Eigenproduktion im Lande bleibt, 
gesellt sich eine Einfuhr im Betrage von rund 55 Mill. 
Franken, zum größten Teil aus Deutschland; an erster 
Stelle stehen die landwirtschaftlichen Maschinen. 
6. Ut^enirrdujlne. 
Am Ende des 16. Jahrhunderts fand die Uhren 
industrie in Genf durch französische Hugenotten Eingang. 
Sie wurde vorerst als Zweig der Goldschmiedearbeit 
betrieben und galt als vornehme, nicht jedermann zu- 
Erzeugnisse 
Ausfuhr 
Einfuhr 
Entwicklung
	        
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