Landwirtschaft.
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häute*) in größeren Mengen ausgeführt. Alligatoren werden in
den großen Flüssen, die in den Mexicanischen Golf münden, in
ziemlichen Mengen geschossen und die Häute dann für die Ausfuhr
zubereitet — ein wenig angenehmes Geschäft, an dem sich
aber auch schon Deutsche aktiv beteiligt haben, weil es bei guter
Marktlage lohnend ist; freilich ist der Markt nicht allzu aufnahmefähig,
so daß zeitweise schon die Preise sehr gedrückt
waren. Wichtig ist die Seefischerei für die Küstenbewohner”),
und kleine Werte liefern der Schildkrötenfang, die Perlen- und
Perlmutterfischerei für die Ausfuhr‘). Von San Diego und San
Pedro (in Südkalifornien) aus wird neuerdings westlich der
nijederkalifornischen Küste in größerem Maßstab gefischt.
3. Landwirtschaft.
Die Landwirtschaft ist von jeher die wichtigste Beschäftigungsart
der Bewohner Mexicos gewesen; sie ist es auch heute
noch, wie schon der zahlenmäßige Vergleich der in der Landwirtschaft
beschäftigten Personen (nach dem Zensus von 1910:
3,570.000) gegenüber den in anderen Berufszweigen tätigen
zeigt: im Bergbau (96.000), Industrie und Gewerbe (634.000),
Verkehrswesen (54.000) oder Handel (275.000). Wohl liefert der
Bergbau für die Ausfuhr des Landes mehr als die Landwirtschaft,
aber trotzdem ist letztere wesentlich wichtiger, denn auf
ihr beruht die Ernährung des ganzen Volkes, da die Einfuhr
von Nahrungsstoffen doch verhältnismäßig gering ist. Dazu
kommt, daß bei der außerordentlichen Mannigfaltigkeit des
Klimas und der verschiedenartigen und vielfach sehr guten Beschaffenheit
des Bodens eine ganz außerordentliche Mannigfaltigkeit
von Pflanzenkulturen und fast alle Zweige der Tierzucht
möglich sind. Aber diese Möglichkeiten sind leider stellen-')
Ausfuhr 1928/24 im Wert von 38.212 Pesos.
*) Sie genügt aber nicht ganz für den Bedarf des Landes, weshalb
och Einfuhr stattfindet: getrocknete und gesalzene Fische 1923/24:
153.000 Pesos.
%) Ausfuhr 1928/24 Schildpatt im Wert von 53 Pesos, Perlmutter
48.000, andere Muscheln und Schnecken u. s. w. 1672 Pesos.
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