Full text: Statische oder dynamische Zinstheorie?

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die keinen Teil an seinen Plänen haben‘). Hier wird 
das Privateigentum an den Produktionsmitteln für den Unter- 
nehmer, nicht für den statischen Wirt, der die nötigen Mittel 
bereits hat, zum Hindernisse. „Zu seiner Überwindung hilft ihm 
offenbar der Kapitalist. Und so können wir denn sagen, daß der 
Zins an einem Agens haftet, dessen Funktion die Beseitigung 
der der Entwicklung aus der Institution des Privateigentums 
erwachsenden Hindernisse ist, daß er in letzter Linie eine Kon- 
sequenz einer im Wesen der privatwirtschaftlichen Organisation 
liegenden Eigentümlichkeit ist, gleichsam bei der Reibung der 
Pläne des Unternehmers an der rauhen Fläche der bestehenden 
Eigentumsverhältnisse, über die sie hinweg müssen, abgescheuert 
wird‘“?), Der Zins ist daher die Konsequenz einer besonderen 
Methode, die viel leichter geändert werden kann, als andere 
fundamentale Einrichtungen der Konkurrenzwirtschaft?). : 
1) Schumpeter, Entwicklung, S. 264. *) ebda,, S. 265. 
3) ebda., S. 317.
	        
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