32
während für die Großstadt die entsprechenden Hundertsätze 1,00, 1,18 und
1,32 betragen.
In Reichsmark stellt sich der Nebenverdienst des Mannes folgender—
maßen:
bis 3000
3 bis 40
über A40«
Einkommen
Landort, Land-
istadt. Hleinstadt
Mittelstadt — Großstadt
05
ͥ
52. 88
1. 98
71.70
V32
5
Eine weitere, sehr naheliegende Steigerungstendenz weisen
die Bezüge aus der Naturalwirtschaft auf. Wenn auch die
auf den einzelnen Haushalt durchschnittlich entfallenden Einnahmen hieraus
gering sind, so ist doch aus allen Tabellen der Anstieg der Nebeneinnahmen
aus Acker, Garten und Nutzvieh in v. H. der Einnahmen und in Reichsmark
deutlich zu entnehmen. Im Hinblick auf die noch zu erörternde Bedeutung
der Wohnungsausgaben in der Großstadt dürfte von Interesse sein, daß die
Einnahmen aus Wohnung, die an sich geringfügig im Budget des
Kaufmannsgehilfen sind, in der Kleinstadt Junehmen;
bis 3000
3 bis 40
über 4000
Einkomme
Landort, Land—
tadt. Kleinstadt
Mittelstadt Großstadt
—-
1331o α
67141 4. 39 V
Die, wie noch gezeigt wird, billiger wohnenden Kaufmannsgehilfen in
kleinen Städten wohnen geräumiger und können daher vermieten.
In der Großstadt überwiegen die Nebeneinnah—
men der Frau, die Darlehnsnahme, die Sparent—
nahme und der Beitrag der Kinder. Die größere Bedeutung
der Nebenarbeit der Frau mit wachsender Ortsgröße dürfte auf der größeren
Möglichkeit solcher Arbeit in der großen Stadt beruhen Mäharbeiten,
Unterricht). Im einzelnen gestalten sich die Nebeneinnahmen der Frau
wie folgt:
bis 3000
3 bis 40
ber Aos—-,
Einkommen
Landort, Land-
stadt. Kleinstadt
5*
——
84 9
Mittelstadt Großstadt
43. ss
is:ss 2
577 7
21. 20 24
59. 43
131156 7è
Merkwürdig ist die größere Neigung, in der Großstadt Darle hein zu
nehmen. Es dürfte ein unmittelbarer Zusammenhang mit den noch zu
schildernden ungleich schwierigeren Lebensbedingungen in der Großstadt vor—
liegen. Nachstehende Zusammenstellung zeigt die Größe der Darlehns—
nahme in verschiedenen Ortsarößen: