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Einkommen
det eande wiitteltadt ¶Gröoßhtadt
7.0 71. M—,
—A 37. 1 AN
72.70 AM 70. 21 AA
Die erwähnte Tendenz ist bezeichnenderweise besonders bei dem gering⸗
sten Einkommen gut zu beobachten. Aehnlich verhält es sich bei den Ent⸗
nahmen von Ersparnissen, wie andererseits auch in Groß⸗
stadt die Spareinlagen etwas größer zu sein scheinen.
Die Untersuchung der Abhängigkeit der Bedürfnisbefriedigung des Kauf—⸗
mannsgehilfen von der Größe des Wohnortes hat von der Großstadt, d. h.
der Ortsgröße die vorherrschend die Lebensbedingungen der Mehrzahl der
Kaufmannsgehilfen beeinflußt, auszugehen.
Welche Ausgaben sind in der Großstadt am größ—
ten? An der Spitze steht di Wohnungsmiete, die weitaus die
größte Steigerung der Ausgaben aufweist. Es folgen Heizung und
Beleuchtung, Steuern und Unterstützungen an not⸗
leidende Verwandte. Diese Ausgabengruppen verhalten sich in
allen drei Tabellen gleich. Nur in zwei Tabellen zeigen eine steigende Ten—
denz die Erholungsausgaben, Schulgeld und Lern—
mittel und Schuldentilgung. Auch die Ausgaben für
Arzt und Medizin gehören hierher, die aber wegen der starken Ver—
sicherunggausgabe im Haushalt der Kaufmannsgehilfen unbedeutend sind.
Schon ein erster flüchtiger Ueberblick über diese Bedürfnisse, die in der
Großstadt mehr Einkommensteile beanspruchen, zeigt, daß es sich haupt⸗
sächlich um Existenzbedürfnisse — Wohnung, Heizung und Be—
—X— festzustellen,
auf Kosten welcher anderer Bedürfnisse für diese mehr aufgewendet werden
muß, oder mit anderen Worten, welche Bedürfnisse der Kaufmannsgehilfe
in der Großstadt schlechter befriedigen kann, da die größere Ausgabe für die
genannten Bedürfnisse, wie auch die größere Steuerabgabe, sein Ein—
kommen schmälern.
Die gewaltige Steigerung der Wohnungsausgabe
wird durch folgende Tabelle veranschaulicht:
bis zooo ⸗
—28
re oo
2—
*
Einkommen
damdort. Landelmittelstadt Sroßtadt
bis 3000 7
3 bis 4000
ber 4000 *
2220
—2— 243
232. 73 α — 28.1. 080 α 300. 18
22i7 10i 76 460. 20
37767 54. 35 ͥν 565 123
Mit seltener Deutlichkeit offenbart sich die Wirksamkeit der
st dtischen Grundrente, d. h. die Uebersteigerung der Miet⸗
preise infoige der hohen Bodenpreise in der Großstadt. Die Mietausgaben
beanspruchen bei einem Einkommen bis 3000 RM in der Großstadt rund
70 M oder 30 v. H. mehr als in den kleineren Orten. Noch stärker ist
die Verteuerung des Wohnens in der Großstadt bei einem Einkommen von
3000 bis 4000 M. Hier beträgt die entsprechende Zahl 218 M oder