410 —
Margarine verstanden. Brot und Kartoffeln weisen — wie leicht erklärbar
ist — den stärksten Mehrverbrauch auf. Die Aus gabe für Brot
steigt in Reichsmarksteilweise über 100 vom Hundert
von dem zweiköpfigen Haushalt bis zum sechsköpfigen Haushalt.
Einkommen
bis 3000b4
bis 4000
über 4000 7
—R—
Personen Personen Personen Personen Personen
* 7 — .7 MAbJ
2.12
5.52
45, 00
132.02
.
163. 4
84. 17
96. 80
198.97
187. 59 —
241. 11 253. 85
238. 20 353.63
Die Kartoffelaus gabe überschreitet ebenfalls teilweise eine
Verdoppelung:
bis 3000
3 bis 4000
über 4000
Einkommen
Versonen
7
22
*
255378
—*
Personen
M 4
91
28 22
3383
Personen
V
7* 6*
40. 50
41.18
Personen
—7—
40. 97
4.83
61766
6 u. mehr
Personen
— —
41.80
65183
Weniger stark nehmen die Ausgaben für Nähr—
mittelundleider ganz wenignur für GemüseundObst
zu. Gerade bei den beiden letzteren Ausgaben steht die Zunahme in gar
keinem Verhältnis zur Vermehrung der Kopfzahl. Auch die Maraarine.
und Fettausgabe steigt nicht wesentlich.
Die tierischen Nahrungsmittel (Fleisch, Fisch, Milch,
Butter, Käse, Eier) verhalten sich nicht einheitlich. Die
Fleischausgaben fallen mit steigender Kopfzahl in vom Hun—
dert der Nahrungsausgaben, ja, wenn man die Tabellen des
Anhanges aufmerksam durchsieht, wird man sogar finden, daß in einigen
Gruppen der absole?. Betrag der Fleischausgaben in Familien mit fünf
Köpfen unter dem der Familien mit zwei Köpfen liegt. Der prozentuale
Rückgang der Fleischwarenausgabe — nur Schmal zsteigt etwas —
stellt sich wie folat dar“
Einkommoen
bis 3000
3 bis 4000
ũber 4000 7
2 0 — 6 u. mehr
Rersonen Personen Personen Personen Personen
zĩn vpom Sundoer gor Nahrungaa⸗ Gonit·iftel J
2
D.
25 03
26. 77
20.86
24 54
24. 80 23. 03 —
231 — 28.83
26127 24 39 22 38
Diesem Rückgang der Fleischwaren steht ein bemerkenswerter Mehr⸗
konsum von Milch, Butter, Eiern und Käse entgegen. Da⸗
durch wird die ganze Gruppe der tierischen Nahrungsmittel als Gesamtheit
in ihrer Tendenz weniger übersichtlich. Die überaus starke Zu⸗
nahme des Milchverbrauchs, die auch für eine Vollperson er—