„Gut, sagte der Präsident, „es ist jetzt 2 Uhr,
und es wäre wohl am besten, wenn Sie alle erst ein-
mal zum Lunch gingen, während ich die Bedingungen
des Projekts in einer Botschaft an den Kongreß zu-
sammenfasse, die dann sofort zum Kapitol gesandt
werden kann,“
Als alle aufstanden, sagte jemand: „Herr Morgan,
was ist denn das für ein braunes Pulver auf Ihren
Hosen, Ihren Rockschößen und um Ihren Stuhl?” Mor-
gan sah schnell nach unten. Es war seine Frühstücks-
zigarre, die er unangezündet in der Hand gehalten
hatte, als er das Zimmer betrat, und die er, ohne es
zu wissen, während er dasaß, zu Staub zerrieben
hatte. Der Präsident lachte, reichte ihm eine Kiste
Zigarren hinüber und meinte, jetzt sei es aber wirk-
lich Zeit, daß Morgan zum Rauchen käme. Er fügte
dann hinzu, es wäre ihm lieb, wenn Morgan noch da-
bleiben würde, während er die Botschaft diktierte, um
aufzupassen, ob sie auch wirklich alle Einzelheiten
des Planes enthalten würde. Die anderen gingen,
Cleveland ließ seinen Sekretär holen und diktierte
ihm die Botschaft, die noch am gleichen Nachmittag
nach dem Kapitol gesandt wurde.
In dem Vertrag war vorgesehen, daß die Regie-
rung für das Gold mit vierprozentigen Schuldverschrei-
bungen zahlen sollte, nicht mit auf Gold lautenden,
sondern mit solchen, die in „Münzen von gesetz-
lichem Wert‘ zahlbar waren. Durch die Transaktion
erhielt die Regierung Gold im Werte von 65317 500
Dollar und gab als Bezahlung Verschreibungen im
Nennwert von 62317500 Dollar aus. Die Differenz
dieser beiden Ziffern bildete das Agio der Verschrei-
bungen. Da sie 30 Jahre laufen sollten, ergab sich
ein Preis von 104,49 Prozent und ein Zinsfuß von
3% Prozent.
1°)