tionen haben ihn auf die Spitze dieser Pyramide erhoben.
Alle die größeren Unternehmungen seiner
Laufbahn zeigen eine Art finanzieller Staatskunst, die
einen mehr oder weniger dauernden und sicheren Gewinn
für alle Teilhaber dieser Unternehmungen erstrebte.
Seine Methode war, da die Männer, mit
denen er zu tun hatte, schwer als Gleichberechtigte
zu behandeln, aber leicht unter Zwang zu halten
waren, stets und überall den Befehl zu übernehmen.
Kraft seines starken Charakters und seines überragenden
Wollens lenkte er alles in die von ihm vorgezeichneten
Bahnen.
Es ist bereits über einige seiner Eisenbahnreorganisationen
berichtet worden, aber die schwierigste, die
auch die auseinanderstrebendsten Interessen schließlich
unter der Führerschaft eines Mannes zusammenfaßte,
soll in diesem Kapitel beschrieben werden. Das
nächste Kapitel wird dann den Unternehmungen gewidmet
sein, die auf den Aufbau der United States
Steel Corporation folgten und sich teilweise als Fehlschläge
erwiesen: dem Schiffahrtstrust, dem Erntemaschinentrust,
dem Zusammenbruch der Stammaktien
des Stahltrusts und dem Schiffbaufiasko. Sie waren
die Ursache, daß die Öffentlichkeit, nachdem sie um
1901 zu Morgan wie zu einem Helden aufgesehen
hatte, ihn mit den Flüchen der Enttäuschten überhäufte.
Etwa um die Mitte seiner Laufbahn als Eisenbahnreorganisator,
im Jahre 1893, führte Morgan eine
Sanierung aus, die wohl am allerbesten seine Meisterschaft
in der Behandlung einer verwirrenden und
augenscheinlich hoffnungslosen Situation zeigte. Damals
bestand ein loser Zusammenschluß der Bahnen
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