welche Abmachungen zugunsten irgendwelcher besonderer
Interessen gebunden sei. Das Komitee
stimmte zu. Darauf untersuchte Morgans Firma die
Verhältnisse der Richmond Terminal und kündigte
dann an, sie wolle die Aufgabe durchführen, müsse
aber „in Anbetracht der noch nie dagewesenen
Schwierigkeiten und Komplikationen Schutz gegen
jeden Versuch, die Reorganisation im Interesse irgendwelcher
Gruppen zu durchkreuzen, verlangen und darauf
bestehen, daß von jeder Art Papiere der Richmond
Terminal die Mehrheit vor Beginn der Verhandlungen
bei ihr hinterlegt werde‘, Ferner forderte sie, daß alle
etwaigen gerichtlichen Auseinandersetzungen unter
ihrer Kontrolle vor sich gehen müßten und daß sie berechtigt
sei, die neuen Verwalter zu ernennen,
Trotz ihrer schwierigen Lage drückten die Aktionäre
ihre allergrößte Verwunderung über diese Bedingungen
aus. Sie sagten, das hieße sich mit verbundenen
Augen auf Gnade und Ungnade ausliefern,
und sie würden sich damit verpflichten, jedes Opfer
zu bringen, das man von ihnen verlangen würde. Sie
sahen in diesen Bedingungen eine Herausforderung
und Beleidigung, wiesen Morgans Angebot zurück und
versuchten selbst noch einmal sechs Monate lang, die
Sanierung zustandezubringen. Dann wandten sie sich
neuerdings an Morgan und baten ihn, die Angelegenheit
zu seinen Bedingungen in die Hand zu nehmen.
Innerhalb von drei Monaten veröffentlichten Morgan
& Co. einen sehr ausführlichen Sanierungsplan,
aus dem dann die Southern Railway Company herauswuchs.
Er sah vor, daß das Kapital der neuen Gesellschaft
375 Millionen Dollar betragen und daß die nicht
zinstragenden Papiere der Einzelgesellschaften nach
einem bestimmten Schlüssel gegen Papiere der neuen
Gesellschaft eingetauscht werden sollten, Infolge-773
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