Object: Die südrussische Eisenindustrie

48 Beschreibung der südrussisohen Hüttenwerke. 
oder eigenen Wohnungen. Im Jahre 1915 gab es 448 Arbeiter 
wohnungen. 
Schule: Es bestand eine Werksschule mit 4 Lehrern und 
2 Lehrerinnen, in der 456 Knaben und 187 Mädchen unterrichtet 
wurden, und deren Unterhalt im Jahre 1913 5639 Rubel kostete = 
1,25 Rubel pro Arbeiter und Jahr. Im Jahre 1915 kostete die 
Schule 10536 Rubel = 2,38 Rubel pro Arbeiter und Jahr. 
2. Erzgrube im Krivoi Roger Bezirke, während des 
Krieges erworben: 
Galkowski-Grube, Saxaganski-Flöz. 
Förderung 1913 = 25 329185 Pud. 
„ 1915 = 14464660 „ 
3. Kohlengruben: 
a) Berestowski-Grube, Station Post Kalmius der Jeka- 
terinenbahn, 5 Werst Gleisanschluß. 
Förderung aus 3 Schachtanlagen 1914 = 14583000 Pud Koks 
kohle. 
Koksofenanlage; 40 Öfen ohne Gewinnung der Nebenprodukte, 
System Collin. 
Produktionsmöglichkeit: 3125 Pud X 40 Öfen = 125000 Pud 
monatlich. 
Produktion 1914 = 1 121 848 Pud Koks. 
„ 1915= 896000 „ „ 
b) Schidlowski-Grube, bei der Bjelansker Zweigbahn, 
Station Slawianoserbsk. Förderung aus 3 Schacht 
anlagen 1914 = 3140666 Pud, davon 
Flammkohle =1640666 Pud. 
Kokskohle = 1500000 ,, 
4. Anthrazit-Gruben: 
a) Nasledischewski-Grube, 5 Werst Gleisanschluß zum 
Hüttenwerk. 
Förderung aus 3 Schachtanlagen 1914 = 6301 373 Pud. 
b) Jekaterininski-Grube, Gleisanschluß zum Hüttenwerk 
0,7 Werst Förderung aus 2 Schachtanlagen 1914 = 
1 993345 Pud. 
„Russische Gesellschaft für Maschinenfabrikation zu Lugansk“ 
(vorm. Gustav Hartmann, Chemnitz). 
Gegründet um das Jahr 1890 durch obige deutsche Maschinen 
fabrik. Deutsches Kapital ist zur Zeit nicht mehr beteiligt. Die
	        
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