„America', „Republic', „President Harding”, „Presi-
dent Roosevelt‘, „Mount Vernon‘“ und „Monticello‘ be-
saßen, und die American Merchant Line, deren wich-
tigsteDampfer „AmericanBanker", „American Farmer“,
„American Merchant“, „American Shipper” und ‚Ameri-
can Trader” waren und die sich, wie der Name an-
deutet, mit dem Frachtgeschäft befaßte.,
Der Schiffahrtstrust, der sich besonders für den
„Leviathan‘ interessierte, hatte bereits im Frühjahr
1926 ein Angebot auf einen Teil des im Staatsbesitz
befindlichen Schiffsraums eingereicht, war aber ab-
gewiesen worden, und zwar aus demselben Grunde,
der später noch einmal angegeben wurde, daß näm-
lich die International Mercantile Marine kein rein
amerikanisches Unternehmen sei, Ein Verkauf war
aber allmählich eine dringende Notwendigkeit ge-
worden, denn bald konnte sich die Regierung — be-
sonders angesichts der gereizten Stimmung im Lande
_— den Luxus nicht mehr erlauben, jährlich große
Summen an dem Betrieb und teilweisen Nichtbetrieb
ihrer Flotte zuzusetzen. In den Rechnungsjahren
1921/22 bis 1925/26 erforderte die staatliche Handels-
flotte nicht weniger als 200 Millionen Dollar Zu-
schüsse, und zwar nur zum Ausgleich der Unterbilanz;
es kamen hierzu noch die Abschreibungen, die Er-
fordernisse des Zinsendienstes usw.
Im Jahre 1926 wurde die Frage des wenigstens
teilweisen Verkaufs der staatlichen Handelsflotte
akut. Da aber das Schiffahrtsamt mit dem Schiffahrts-
trust nicht in Verhandlungen treten wollte, solange
dieser noch die White Star Line, also eine englische,
und die Red Star Line oder Societe Anonyme de
Navigation Belge-Americaine, also eine belgische Ge-
sellschaft besaß, verhandelte der Trust wegen des
Verkaufs der White Star. Gleichzeitig (April 1926)
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