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140. Beschränken wir uns hier darauf, die 5 Momente 1. oder
2. Ordnung, nämlich
My
M,o Mi: Moe
zu betrachten, so sind die 4 von diesen marginal und nur eins ist
zemischt. Von den zwischen den Momenten bestehenden Relationen
brauchen wir uns daher nur mit dem gemischten Moment 2. Ord-
aung zu befassen, welches, wie folgt, gefunden wird:
Mu = E((x— |) (y—c)= Z(x—k) (5 —0)-PG j).
Da nun
(X—k) (y— cc) = 7”v— 0X — ky +kc,
Moı
wird
Mu = E(x, y) — c E(x) — kE(y) + ke.
Man hat also
Mi = 81 — cs, — kt, +kc,
welches auch folgendermaßen geschrieben werden kann:
Mu= Su —8Si cc h+8— KG —0)........ (Ta).
Hieraus läßt sich M,, finden, wenn die Potenz-
Summen (die Momente um 0,0) bekannt sind: für k=0 und
= 0 ergibt sich natürlich
Mı: = S1-
Wird k==s8, und c==t, gesetzt, dann erhält man die Momente
der Abweichungen, für m; also
OD = Si — Sch ee .... (Ib).
Sind dagegen die Momente um k und c bekannt, so
findet man aus derselben Gleichung, indem diese hinsichtlich S11
gelöst wird, daß
51 = Mi — My Ma + (My +) (Ma +0).... (IIa),
la Mia= Si —k und Mn = bt — C, woraus wiederum
Du = Mir — Mi Ma-......... (Ib)
folgt.
Obgleich die Größe von My, M,o und M,;1 von k und c ab-
hängig ist, gehen k und c gar nicht in diese Formel ein. Sie hat
also genau dieselbe Eigenschaft wie diejenige (IIc), welche bei der
°indimensionalen Verteilung für
HU’ = m, = M, — M;?
zefunden wurde, Man bekommt daher auch hier denselben Wert
‘ür m,,, einerlei, ob man die Korrelation zwischen X und y oder
zwischen x+Kk und y—+c betrachtet; man sagt kurz, daß mı,;
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