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Als Erwartung für diese Größe erhält man also
E(a%= M- = Mo + Mor + 2m. ;.
Da nun
Mag =
Noa = Wo? und My = TU Lo,
wird
u = Yu? + ug? + Qu Wi.
Wenn wir uns vergegenwärtigen, daß die Streuung für k-x
gleich dem k-fachen der Streuung für x ist, und daß r seinen Wert
unverändert behält, selbst wenn x und y mit willkürlichen Kon-
stanten multipliziert werden, so erhält man hieraus das mehr all-
zemeine Resultat, daß die Streuung für das Polynomium erster Ord-
ıung u=ax-+by-+c,
u = Ya? u,?+ib? wu? + 2 abr u, u wird.
Um die Streuung im Verteilungsgesetz für
u=ax+by-+c
zu finden, braucht man also keine andere Kenntnis der Korrelation
zwischen x und y als die mit dem Werte von r gegebene.
144. Die gefundene Formel dient nun nicht bloß dazu, w zu
finden, wenn /4,, 4, und r gegeben sind; ist die Korrelationstabelle
zegeben, so kann man, wie oben bemerkt, aus dieser Tabelle direkt
das Verteilungsgesetz z. B. für u = x -+y finden. Bestimmt man
nun in gewöhnlicher Weise die Streuung wu in diesem Verteilungs-
zesetz sowie die Streuungen 4, und u, in den marginalen Ver-
teilungen, so bekommt man den Koeffizienten r aus der Formel
H ua? + ZUG Lo,
— 1.3?
—A4 Hg
ergibt, woraus man weiter schließt, daß
Dr = 410 = 3 (U? — 44? — 827).
51 =D TS
Mu= 84 — St + (81 — 5) (ti — 0).
Diese Methode wird im allgemeinen zur Bestimmung des Kor-
relationskoeffizienten und der gemischten Momente die bequemste
sein, da diese Größen sich dadurch wie die marginalen Momente
allein durch die Bestimmung der Momente in einfachen, eindimen-
sionalen Verteilungen finden lassen.
Aufgabe 35. Bestimme mit Hilfe der Streuung in den marginalen Ver-
‚eilungen und im Verteilungsgesetz für (x + y) in dem in der Tabelle 26 ge-
nannten Falle den Korrelationskoeffizienten für die bei der Tabelle gegebene