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Korrelation. Finde danach mit Hilfe von r die Streuung im Verteilungsgesetz
für die Differenz 2x — J.
Aufgabe 36. Wenn man unter x und y jeweils das Alter des Bräutigams
und der Braut am Zeitpunkte der Trauung versteht, hat man nach dänischen
Erfahrungen!) in den fünf Jahren 1911—15 eine Erwartung
für x von 29,0 Jahren
für y von 25,7 „,
während die Streuung im Verteilungsgesetz
für x... 7,45 Jahre
für y... 6,10 „ wird.
Wenn man nach denselben Erfahrungen feststellt, wie sich die getrauten
Paare nach Altersunterschied (x—y) zwischen Bräutigam und Braut verteilen,
dann findet man, daß die Streuung im Verteilungsgesetz für (x — y) 6,02 Jahre
wird; wie groß ist hiernach der Korrelationskoeffizient für die Korrelation zwischen
x und y?
Wie groß wird die Erwartung für den Durchschnitt aus dem Alter von
Bräutigam und Braut, und wie groß wird die Streuung im Verteilungsgesetz für
diesen Durchschnitt?
145. Wenn x und y korreliert sind, können die durch die ver-
schiedenen möglichen Werte von x, resp. von y bedingten Ver-
teilungsgesetze für y, resp. x, nämlich
q;(i) resp. pi(j),
welche durch die Wahrscheinlichkeiten in den verschiedenen Reihen
resp. Kolonnen der Korrelationstabelle dargestellt werden, nicht alle
gleich sein; sie müßten in dem Falle nämlich alle der marginalen
Verteilung für y resp. x analog sein, und x und y wären dann un-
korreliert. Diese bedingten Verteilungsgesetze können denn auch
im allgemeinen nicht Momente untereinander gemeinsam und speziell
nicht mit den Marginalverteilungen gemein haben. Da wir uns hier
darauf beschränkt haben, allein die Momente erster Ordnung (speziell
die Erwartung) und zweiter Ordnung (speziell das Quadrat der Streu-
ung) zu betrachten, so muß erwähnt werden, daß die Verschiedenheit
der bedingten Verteilungsgesetze nicht mit N otwendigkeit die Ver-
schiedenheit ihrer Momente erster und zweiter Ordnung mit sich führt,
selbst wenn dies auch das Gewöhnliche sein wird; wie
es sich denken läßt, daß die untereinander verschieden bedingten Ver-
teilungsgesetze wohl dieselbe Erwartung, aber verschiedene Streuung
geben können, ist es auch denkbar, daß sie alle sowohl gleiche
Erwartung als auch gleiche Streuung ergeben und daß die Ver-
schiedenheiten erst dann merkbar werden, wenn man die Momente
höherer Ordnung berechnet.
v0) Statistisk Tabelvzerk, Litra A Nr. 13. Agteskaber, Fodte og Dode