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weil E(g) = E(o) und die zweite Potenz des mittleren Fehlers im Ver-
2
teilungsgesetz für g gemäß obiger Darstellung x ist, dann erhält
man also
2 ii
E(un = 4? — CE = N Lu
Während die bei wiederholten Versuchsreihen zu je N Beobach-
tungen bestimmten Durchschnitte g um die Erwartung E(o) schwingen
werden, werden die Werte, welche man dadurch für u? erhält, nicht
um die Potenz u? des mittleren Fehlers im Verteilungsgesetz für
die Beobachtungen, sondern um Zahlen schwingen, welche kleiner
sind, nämlich — 4a?; da die faktische Quadratsumme der Ab-
weichungen von g kleiner ist als die faktische Quadratsumme der
Abweichungen von einer beliebigen anderen Zahl, und man bei
der im Beispiel angewiesenen Methode gerade die Abweichungen von
y mißt, welche im allgemeinen Z E(o) sind, so ist auch zu er-
warten, daß man sich dem aussetzt, eine zu kleine Quadratsumme
zu erhalten; selbst wenn die Fehlerquelle in speziellen Fällen dadurch
aufgehoben gedacht wird, daß die benutzten relativen Häufigkeiten
in der Weise von den Wahrscheinlichkeiten, welche sie vertreten,
abweichen, daß u? > u? ist, so kann man damit rechnen, daß die
auf empirischem Wege gefundene Potenz des mittleren Fehlers u?
um eine kleinere Zahl als u? schwingen wird; um wieviel es sich
hier handelt, geht aus der gefundenen Formel hervor, nach welcher
das Quadrat 444? des gesuchten mittleren Fehlers
N — E(u?) wird.
Benutzt man die faktisch gefundene Potenz des mittleren Fehlers
u” als präsumptiven Wert für E(w?®), so wird also
and das Quadrat &
den Durchschnitt &
LM
14.
u?
Ö2s mittleren Fehlers im Verteilungsgesetz für
CL.
is
— 1°
7“
bi W
Wenn man wie in dem Beispiel der Tabelle 27 die Quadrat-
summe der Abweichungen als 2859 berechnet hat, so erhält man
demnach