DL
und für den mittleren Fehler -
7
5)
In dı
3
\Unrsgesetz für g
findet.
160. Die Bestimmung des Durchschnitts und dessen mittleren
Fehlers auf Grund von Beobachtungen mit alternativem Ergeb-
nis bildet ein Beispiel der empirischen Bestimmung einer Wahr-
scheinlichkeit; setzt man a=0 (0 günstigen Ergebnissen ent-
sprechend) und b = 1 (1 günstigen Resultat entsprechend), so findet
man aus obenstehenden Formeln als präsumptiven Wert für die
Wahrscheinlichkeit dafür, in einem Versuche ein günstiges Er-
gebnis zu erlangen,
während man für den mittleren 7
K
erhält.
Ist N so groß, daß es gleichgültig ist, ob man durch N oder
N —1 dividiert, so findet man den oben ($ 152) benutzten Ausdruck
für den mittleren Fehler für Dı-
Betrachtet man beispielsweise eine der in Tabelle 27 behandelten
Gruppen von je 100 Beobachtungen, z.B. eine derjenigen, welche 40
weiße Kugeln (und also 60 rote) ergeben haben, so findet man aus
liesen Beobachtungen, daß
pP: = 0,40,
240 NEM
=0049 ist.
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Man kann also mit eineran Gewißheit grenzenden Wahrscheinlich-
keit rechnen, daß das Mischungsverhältnis im Beutel so beschaffen
ist, daß der Bruchteil weißer Kugeln innerhalb der Grenzen
0,40 — 3 - 0,049 = 0,253 < p < 0,547 — 0.40 +3 - 0,049
liegt.
Nimmt man sämtliche 10000 Beobachtungen, von denen 5011
weiß (also 4989 rot) ergeben haben, so findet man Pı = 0,5011 und
‚4989
% = 0,005
9999
Westergaard und Nybelle, Theorie der Statistik, 2. Aufl.