264
reihe abschließt, einerlei, in welcher Ordnung die ersten (n— 1)
weißen Kugeln gezogen worden sind. Die gesuchte Wahrscheinlich-
keit ist daher die Wahrscheinlichkeit dafür, in den ersten (r— 1)
Ziehungen (n— 1) weiße Kugeln und in der r-ten Ziehung weiß
zu erhalten: die Wahrscheinlichkeit des Eintreffens dieser zwei Be-
gebenheiten ist
' T— 1} n—1 ar—n "
v(I7; pP q und p'=P,
woraus folgt, daß
' " r—1
Dr = + D'= pt | _y) Id
wo r=n.
Ist im besonderen n==1, so wird die Wahrscheinlichkeit, daß
sich weiß zum erstenmal im x-ten Zug (x = 1) zeigt,
Px = pa*7).
Für eine Größe x, welche diesem letzteren Verteilungsgesetze
folgt, kann man leicht die Erwartung als
Eix=
pP
und einen mittleren Fehler im Verteilungsgesetz von
_V4
u V::
feststellen *).
Betrachtet man danach die Summe
= Xi X 30.0 004044 Xn
aus der Anzahl von Malen, xX,, X, Xs, ..., Welche man ziehen muß,
um die erste, die . zweite usw. und die n-te weiße Kugel zu
erhalten. so wird sich als Erwartung für ı
n
E(r)=-
(r) D
und als mittlerer Fehler im Verteilungsgesetz prfür r
1 —
u = Van = — Ynq
D D
ergeben.
Ist nun so lange aus einem Beutel gezogen worden, bis man H;
weiße Kugeln erhalten hat, und hat man zur Erreichung dieses Resnul-
1) Vergl. den Anhang.