9992
war das nächste Kind in 91798 Fällen ein Knabe; hieraus folgt
als Sexualproportion
91 798 en . nn
180.620 0,5082 mit einem mittleren Fehler von V 0,00000138.
Der mittlere Fehler (0,0016) der Differenz ist vielemal kleiner als
die Differenz (0,0113) selbst. Es gibt also Ehen, wo besondere
Hindernisse dafür vorliegen, daß das eine oder das andere Geschlecht
unter den Kindern repräsentiert wird, selbst wenn dieser Unter-
schied an und für sich nicht gerade groß ist.
Wenn dagegen zwar verhältnismäßig viele Knaben in einer
Familie sind, diese jedoch ebenfalls Mädchen zählt, dann scheint bei
der nächsten Geburt das entgegengesetzte Phänomen einzutreten:
es zeigt sich dann eine Tendenz der Ausgleichung des Unterschieds.
Dies erhellt aus folgender Übersicht:
Es wurden mehr
Knaben als Mädchen U der |
geboren en
Knabe mehr
Knaben
»”
/„ 2
7} ”
2” 2»
+‘ a,
111 455
62 403
33 069
16 285
13 502
62 856
über 4
39 2
|
Es wurden mehr
Mädchen als Knaben
geboren
i Mädchen mehr!
L05 360
55 860
27 946
12 876
9311
50 133
£
über 4
.. 2
2»
R)
as
Das nächste
Kind war
ein Knabe
36 056
31.115
16 476
7 992
6674
31 142
55 326
29 641
14 736
6 959
5 030
26 725
Sexual- |
verhältnis
1,5031
5,4986
0,4982
0,4908
0,4943
0.4954
0,5251
0,5306
0,5273
0,5405
0,5402
0,5331
Quadrat des
mittleren
Fehlers
0.00000°25
401
756
1535
1851
308
0,000 00237
446
892
1929
2668
496
Wie man sieht, ist die Häufigkeit einer Knabengeburt verhält-
nismäßig klein, wenn bereits mehrere Knaben geboren sind; sind
umgekehrt verhältnismäßig viele Mädchen geboren, so wird nächstes-
mal häufiger ein Knabe geboren. Der mittlere Fehler des Unter-
schiedes zwischen den zwei Reihen liegt zwischen 0,002 und 0,007,
während die Differenz zwischen 0,02 und 0,05 liegt. Dieses Phänomen
erklärt zum Teil die Beständigkeit im Sexualverhältnis; dagegen ist
natürlich nichts über die Art der wirkenden Ursachen entschieden.
Aufgabe 60. Werden die oben genannten Ehen, in denen bisher nur
Knaben (resp. Mädchen) geboren wurden. nach der Zahl der bisher geborenen