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Wenn gleichfalls gegeben ist, daß die Anzahl von Männern in jeder dieser
Generationen am 1. Januar 1911
Jahrg. 1845 . 7164
1846 ...... 7149
1847 . 7512
' Jahrg. 1848 .. ... 8574
„1849 . 8274
= 1850 - 9575,
beträgt, dann sind die Werte von q;;, qı Und q;; zu finden, die sich mit Hilfe
der 1., 2. und 3. Methode aus diesen Zahlen ableiten lassen, wobei von Wande-
rungen abgesehen wird.
Aufgabe 104. Berechne auf Grund der in der Aufgabe 94 gegebenen
Zahlen die Wahrscheinlichkeit po dafür, daß ein neugeborener Knabe 1 Jahr wird.
Berechne ebenfalls p,, p,, p, und p,. Wie stimmt der für p, gefundene Wert mit
dem Wert, zu dem man bei der Berechnung von p, aus dem Sterblichkeits-
Juotienten für 4- bis 5-jährige gelangt?
314. Zur Beleuchtung namentlich derjenigen Interpolationen,
für die man bei jeder der 3 oben beschriebenen Methoden Verwen-
lung haben kann, seien hier einige Beispiele angeführt (vgl. im
ibrigen den Anhang).
NE DC DOCH +2
0
DL
08
£
A244)
u
Fie. 18.
Häufig wird man z. B. der Kenntnis von der Ver-
Vz teilung der Sterbefälle, nicht bloß auf die Reihe von Haupt-
gruppen, mit der die Methode direkt verknüpft ist, son-
dern auch — jedenfalls hinsichtlich einzelner Hauptgruppen — von
der Verteilung auf die Elementargruppen, aus der sich die betrachtete
Hauptgruppe zusammensetzt, bedürfen.
Nehmen wir beispielsweise an, die Sterbefälle eines Kalender-
jahres seien auf dem Wege der Beobachtung auf 1-jährige Alters-
klassen (in A-Gruppen von Toten) verteilt; vgl. obige Figur 18.
Die Anzahl von Sterbepunkten, welche auf 3 aufeinanderfolgende
L-jährige Altersklassen entfällt, sei jeweils a, b und c, deren jede
2 Jahresgenerationen angehört. Beispielsweise kann Gruppe ABDC,
-.