Full text: Grundzüge der Theorie der Statistik

— 1484 
sich die Einwanderungspunkte in keinem Teil der Gruppen anhäufen. 
Die Zeit, welche die in einer 1-jährigen A-Gruppe Eingewanderten 
von dem Einwanderungsaugenblick an in der Gruppe zugebracht 
haben, kann dann unter gleicher Voraussetzung für jede Person 
durchschnittlich zu ca. }4 Jahr angesetzt werden, während die ent- 
sprechende Zahl für 1-jährige B- und C-Gruppen ebenso wie für die 
Sterbe- und Auswanderungspunkte ca. 4 Jahr wird. 
317. Der Einfluß, den das Vorkommen von Wanderungen auf 
die oben beschriebene empirische Bestimmung einer Sterbewahrschein- 
lichkeit mit Hilfe von B- oder C-Gruppen von Toten (2. und 3. Methode) 
ausübt, läßt sich nun leicht ermitteln. Die Volkszahl zu Anfang einer 
1-jährigen Gruppe sei wie vorher gleich n und die Anzahl von Toten, 
Auswanderern und Einwanderern jeweils d, u und i; fänden keine 
Wanderungen statt, dann würde man wie oben ganz einfach = 
bekommen; wenn dagegen ein gewisser Teil, u, der n zu Beginn der 
Observations- oder Altersperiode in der Gruppe Anwesenden im 
Laufe des Jahres auswanderte, so könnten im ausgewanderten Teile 
Sterbefälle eintreten, die in d hätten mitgerechnet werden müssen, 
damit Zähler (d) und Nenner (n) einander genau entsprächen; und 
= 2 wird also im allgemeinen als Ausdruck für die gesuchte 
Wahrscheinlichkeit zu klein; das Resultat — wäre jedoch richtig, 
wenn die ganze Auswanderung u im letzten Augenblick des Jahres 
vor sich ginge; fände sie jedoch am ersten Tage des Jahres statt, 
so müßte man = setzen; der gesuchte Wert für q muß 
zwischen diese Werte fallen und wird, unter der Annahme, daß sich 
die Wanderungspunkte gleichmäßig über das Jahr verteilen, gleich 
= A 
n— 4uU; 
handelt es sich um Einwanderung, dann erhält man 
d 
A 
und wird der Wanderungsüberschuß (i — u) kurz mit v bezeichnet. 
dann ist 
nn d 
AP
	        
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