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weichungen mit Hilfe des Exponentialgesetzes berechnen; dieser
Durchschnitt ist gemäß Kolonne 4 der Tabelle 53 gleich 1,45, und
entsprechende Mittelergebnisse lassen sich analog für die anderen
Farbengruppen feststellen, wodurch man die übrigen in Kolonne 4 der
Tabelle 53 für jede dieser Gruppen angeführten Durchschnitte findet.
Die Farbenklasse, welche ursprünglich Nr. 1 trug, wird jetzt mit — 2,19
und die, welche früher Nr. 8 hatte, mit + 2,30 bezeichnet. Der Unter-
schied zwischen diesen Nummern ist gleich 4,49. Wünscht man, wie
ursprünglich, eine Skala, die mit 1 beginnt und mit 8 schließt, so
kann man zuerst die Zahlen der gefundenen Skala mit 7,00: 4,49 =
1,559 multiplizieren, wodurch sich die in der Kolonne 5 angeführten
Zahlen ergeben, von denen die erste und die letzte jetzt den Unter-
schied 7 aufweisen; addiert man danach 4,41 zu allen diesen Zahlen,
so ergibt sich die in der Kolonne 6 angeführte Skala, welche an
die Stelle der ursprünglichen mit Nr. 1, 2, 3... . 8 bezeichneten tritt.
Man hätte natürlich auch seinen Ausgangspunkt in der Verteilung
der Söhne nehmen und die dieser entsprechenden Klassendurchschnitte
bestimmen können. Das Resultat würde übrigens sehr annähernd das-
selbe geworden sein. Benutzt man die hier gefundene Skala, so
kann man, wie vorher, aus der vollständigen Korrelationstabelle die
„Durchschnittsfarbe“ für die Söhne, deren Väter auf eine gegebene
Farbenklasse entfallen, berechnen; es ergeben sich dann die in Kolonne
7 der Tabelle 53 angeführten Zahlen.
Da sich die Farbenskala überhaupt nicht nennenswert durch die
Umrechnung verändert, so wird man im wesentlichen zum selben Bilde
wie oben gelangen. Der Korrelationskoeffizient ist jetzt ca. 0,386.
Wo man, wie es mit einer Gruppierung nach den Farben der Fall
ist, mit einiger Sicherheit die Reihenfolge der Gruppen festlegen
kann, mag eine Methode wie die hier beschriebene bisweilen nützen;
oft werden jedoch die fließenden Grenzen zwischen den Gruppen
Jen Nutzen einer weit getriebenen Gliederung illusorisch machen;
man kann dann oft mit größerer Ausbeute die Beobachtungen in
ain paar einzelnen Gruppen sammeln, z. B. Hell und Dunkel, wie
oben im $ 335.
337. Einer großen Schwierigkeit begegnet man, wenn entweder
die zwei Beobachtungsreihen, die zur Festlegung der
relativen Frequenz einer Begebenheit notwendig sind, in verschie-
dener Weise eingeteilt werden und die Gliederung der einen
Reihe vollständiger als die der anderen ist, oder wenn ein ganz
einseitiges Beobachtungsmaterial vorliegt. Beispielsweise liege