Full text: Grundzüge der Theorie der Statistik

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Alter der Mutter 
Zahl der Zahl der 
Sterbefälle Ser Sterbefälle I 
faktisch | erwartet a, | nummer faktisch | erwartet | a 
a b b BR, b b 
N 
unter 20 Jahren 
20—25 
25—30 
30—35 
35—40 , 
über 40 , 
unangegeben 
215 
752 
671 
443 
340 
131 
„65 
705 1, 
705 0,05 
490 * 0,90 
3465 0,97 
“0,92 
Zusammen | 2555 | 2555 | 1,00 | 
ZZ 
‚4 
48 
70 
L “10 
6 155 
( 126 
8 92 
9 69 
über 9 159 
! 9555 |! 
(v4 4,93 
539 0,88 
357 0,97 
266 1,02 
193 1,09 
141 1,10 
‚06 1,19 
80 1,15 
57 1,21 
112 1,42 
2555 | 1,00 
Da die erwartete Anzahl von Sterbefällen z. B.unter Erstgeborenen 
(704) unter der Voraussetzung berechnet ist, daß die erstmalig ge- 
bärenden Mütter gerade dieselbe Altersgliederung haben wie die 
Mütter, welche die 6230 Kinder, unter denen die 652 faktischen 
Sterbefälle eingetroffen sind, zur Welt brachten — und so fort für 
die übrigen Geburtsaummern —, so werden Erstgeborene also eine 
größere Säuglingssterblichkeit als die als Nummer 2 geborenen Kinder 
aufweisen; und danach steigt die Sterblichkeit mit wachsender Geburts- 
nummer. Ebenfalls wird unter der Voraussetzung derselben Ver- 
teilung nach Geburtsnummern die Säuglingssterblichkeit unter den 
von jungen Müttern geborenen Kindern größer als unter den von etwas 
älteren Müttern geborenen sein. Da sich der mittlere Fehler der 
bei diesen Standardberechnungen benutzten durchschnittlichen Sterb- 
lichkeitsquotienten leicht berechnen läßt, kann man ebenfalls leicht, 
wie im $ 344 angegeben, die mittleren Fehler in den Verteilungs- 
gesetzen der erwarteten Zahlen finden und dabei den Umfang des 
Materials berücksichtigen. Überhaupt bietet die Methode den Vor- 
teil, daß sie nie die Eigentümlichkeiten und den Umfang des Mate- 
rials unbeachtet läßt. 
349. Hier mögen auch die interessanten, jedoch schwierigen und 
mannigfaltigen Fragen, die die Erblichkeitsforschung stellt, 
erwähnt werden, bei deren Untersuchung die Korrelationstheorie in ganz 
besonderem Maße Anwendung gefunden hat, wo jedoch die Methode 
der erwarteten Anzahl oft ausreichen wird. Die Schwierigkeit liegt 
hier vor allem darin, daß es kaum möglich ist, ein vollständig klares 
Beobachtungsmaterial zu erheben und daß aus diesem Grunde die 
Ursachen denn auch nur schwerlich klar hervortreten können.
	        
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