Full text: Grundzüge der Theorie der Statistik

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so z. B. wenn man die Schwindsuchtspatienten, Irren und Epilep- 
tiker, die in Sanatorien oder anderen Anstalten Aufnahme gefunden 
haben, zählt und sie danach nach der Geburtsnummer oder anderen 
Momenten gliedert!). Hier handelt es sich augenscheinlich um ein 
einseitiges Material, da man die Gruppe nicht kennt, von der diese 
Patienten stammen. 
Zur Beleuchtung der Schwierigkeiten, die die Behandlung eines 
solchen Materials bieten kann, sei beispielsweise eine dänische Sta- 
tistik über Tuberkulosepatienten erwähnt, bei der es sich vor allem 
darum handelte, die Bedeutung der Geburtsnummer als disponieren- 
des Moment bei der Lungenschwindsucht?) zu untersuchen. 
‚Jede erkrankte Person wurde u. a. danach gefragt, wieviele 
Geschwister sie habe und wieviele dieser älter als der Patient selbst 
seien. Die Statistik umfaßte 3522 Patienten, die sich auf Grund 
der gegebenen Mitteilungen ohne weiteres außer nach der eigenen Ge- 
burtsnummer des Patienten zugleich nach der Größe des Geschwister- 
kreises verteilen lassen. Das Resultat erhellt aus der Tabelle 56. 
Tabelle 56. 
"i-darzahl de- Ehen. 
Geburts- 
aummer 
11 und 
/ darüber 
Zus. 
PS 
715 
568 
427 
271 
198 
11> 
81 
46 
4& 
{IL und 
larüber 
Zus. 
PA, 
Iu. 
€ 
AUE. 
_69 
9206 | 359292 
Wenn nun jede dieser 3522 erkrankten Personen eine von 
3522 Familien vertritt — was allerdings kaum ganz richtig ist, da 
mehrere Patienten derselben Familie angehören können — ist das Er- 
‘x Siehe z. B. Karl Pearson, On the handicapping of the first-born. 
London 1914. 
2?) Soren Hansen: Om de forstefodte Borns ringere Kvalitet. Medde- 
lelser om Danmarks Antronologi. II. Bd. Kobenharvn., 1913.
	        
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