Full text: Grundzüge der Theorie der Statistik

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gebnis dies, daß die 988 erstgeborenen Tuberkulosenpatienten von 
insgesamt 3522 Erstgeborenen, die 713 als Nr. 2 geborenen von ins- 
gesamt 3522 — 178 = 3344 Zweitgeburten, die 568 von 3344 — 301 
= 3043 Drittgeburten gezeugt wurden, und so fort. Im ganzen er- 
hält man folgende Zahlen: 
Geburts- 
nummer 
Gesamtzahl 
der Kinder 
Hiervon als 
tuberkulös 
registriert 
592 28 
3344 713 
3043 68 
2619 27 
2161 A71 
1731 198 
‚296 113 
962 L1 
) 636 46 
10 445 48 
11 und mehr ı 841 69 
Zusammen | 20600 | 3522 
d.-h. in 
A 
y 
a 
„ 
7 
m 
Die letzte Kolonne verleitet uns leicht zu dem Schluß, daß die 
Erstgeburten der Erkrankung an Schwindsucht viel mehr ausgesetzt 
sind als die später Geborenen. Die Art und Weise, in der die 
Gesamtzahl der Kinder in voranstehender Berechnung lediglich auf 
Grund der Verteilung der als tuberkulös registrierten gefunden ist, 
ähnelt gewissermaßen dem im $ 298 erwähnten Verfahren, mittels 
dessen Halley allein mit Hilfe der Altersgliederung der Verstor- 
benen die der Lebenden und damit die Sterblichkeit auf den ver- 
schiedenen Altersstufen zu finden versuchte. Und im allgemeinen 
kann man nicht damit rechnen, bei dieser Methode homogene Zahlen 
zu erhalten, also nicht damit rechnen, daß die in der Kolonne „Ge- 
samtzahl der Kinder“ angeführten Zahlen die Menge (Verteilung 
des Bestandes nach der Geburtsnummer) angeben, aus der die als tuber- 
kulös Registrierten tatsächlich hervorgegangen sind, 
Daß das angewandte Verfahren aus rein formellen Gründen 
schon im voraus dahin tendieren muß, in allen Fällen eine mit 
wachsender Geburtsnanummer abnehmende Prozentreihe von Ange- 
griffenen hervorzubringen, läßt sich durch die folgende Betrachtung 
veranschaulichen, bei der man, um einen geeigneten Ausdruck für 
die wahrscheinliche Gliederung der Patienten nach Geschwisterzah!l 
und Geburtsnummer zu erhalten, die auf Grund des Volkszählungs-
	        
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