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bilden. Oder man kann, um die Willkür hinsichtlich der Einheiten,
denen die Preise gelten, zu vermeiden, gewogene Durchschnitte
vgl. $ 269) benutzen, indem man für die einzelnen Waren die Ge-
wichte qı, 92, 93 --....CGqn einführt und die Durchschnitte, wie folgt,
berechnet:
p— 9ıPı + Q2Pr-t......AuPn__ SQp-,
di + G2-++.-.Qn Zq
In dieser Form wird die Berechnung einer Zahl p, die die
durchschnittliche Höhe der Preise zu dem gegebenen Zeitpunkt aus-
drückt, nur eine spezielle Anwendung der Methode der erwarteten
Anzahl, was bereits im $ 346 erwähnt wurde. Der Zähler P= Xqp
im Ausdruck für p gibt von diesem Gesichtspunkt aus ganz einfach
an, was eine Warenmenge aus q, Einheiten der Ware V,, aus qı
Einheiten der Ware V, usw. bei den zu dem gegebenen Zeitpunkt
geltenden Preisen erwartungsgemäß kosten wird. Die Verteilung der
gesamten Warenmenge nach den Warengattungen V,, Vo, Va......
die durch die Gewichte q,, q», Gs-..... ausgedrückt werden, wird
also als Standardverteilung benutzt. Und wenn die für jede Ware
benutzten Preise als Durchschnitte aus mehreren Beobachtungen mit
teilweise verschiedenem Ausfall hervorgegangen sind, dann wird
man (wie bei anderen Verwendungen der Methode der erwarteten
Anzahl) bei der Berechnung des mittleren Fehlers einen Ausdruck
für die Unsicherheit finden können, die der Berechnung des Preises
der einzelnen Ware und damit des Preises P der gesamten Waren-
menge anhaftet (vgl. $ 344).
309. Die Methode hat den sehr wesentlichen Vorteil, daß man,
wenn die einer Reihe von verschiedenen Zeitpunkten entsprechenden
Durchschnitte p erst berechuet sind, hinsichtlich der Weise, in der
man den gefundenen Verschiedenheiten zahlenmäßigen Ausdruck
verleihen will, ganz frei gestellt ist. Wenn man, wie oben erwähnt,
die für verschiedene Zeitpunkte gefundenen Preisdurchschnitte p als
Ordinaten in ein Koordinatensystem mit der Zeit als Abszisse
einträgt und die dabei bestimmten Punkte mit einer passenden Inter-
polationskurve verbindet, dann wird diese Kurve im allgemeinen
ein überaus anschauliches Bild der Tendenz der Preisbewegungen
ergeben. Hierbei kann man auch von dem sämtlichen Preisdurch-
schnitten gemeinsamen Divisor Xq absehen und lediglich mit dem
Zähler P, d.h. mit dem erwarteten Preis für sämtliche betrachteten
Waren oder mit beliebigen anderen Zahlen, die diesen Zählern pro-
nortional sind, operieren.
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