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Gleiche für den wirklich aufgekommenen Mehrertrag der
Fall gewesen. An dem gesamten Ergebnis der bisherigen
Ausführungen hätte sich somit durch ein solches Ver
fahren nichts geändert. In dem einen wie im an
deren Falle zeigt sich ein Überragen des wirk
lichen Ertrages über den erwarteten Ertrag um
ca. 20 Millionen Mark.
Wir möchten indessen, an den oben besprochenen
Einwand anknüpfend, auch unsererseits grundsätzlich an
erkennen, daß zur vollen Würdigung des finanziell durch
die Steuergesetze von 1906 und 1909 Erreichten am besten
der Vergleich mit einem Zeitabschnitte dient, in dem
keine wirklich oder vermeintlich bevorstehenden Steuer
erhöhungen das geschäftliche Leben beeinflußten und Roh
stoffbezug und -Verarbeitung künstlich anregten.
Das letzte dieser Jahre war das Jahr 1904.
Was ist seitdem geschehen?
Die an alle versicherungspflichtigen Tabak
vollarbeiter gezahlte Jahreslohnsumme wuchs —
welche Berechnungsart man auch wähle — um
20 Millionen Mark, die Kopfzahl der Arbeiter
um wenigstens 15000, die Menge des Tabakver
brauchs pro Kopf der Bevölkerung blieb dieselbe,
das Steueraufkommen stieg von 70 auf 158 Mil
lionen Mark.*)
*) Bon der Steigerung des Gesamtsteueraufkommens um 88 Millio
nen Mark entfallen 30 Millionen Mark auf die Zigarettensteuer. An