fullscreen: Die deutsche Kali-Industrie 1930

Kaliwerke Aschersleben in Aschersleben 
Grundbesitz: 258 783 qm. 
Fabrikanlagen: 
Anlagen zur Erzeugung von chem. Nebenprodukten 
der Kalindustrie und anderen chemischen Produkten. 
Fuhrpark: 
9 Wagen, 
6 Pferde, 
1 Personenautomobil, 
1 Lastautomobil mit Anhänger. 
Bemerkung: bis 1953 stillgelegt. 
Tochtergesellschaften. 
I. Gewerkschait Heimboldshausen, Philippsthal a. d. Werra. 
Gegründet: 16. Juni 1909 durch Abtrennung von Feldern Fabrikanlagen: 
der Kaliwerke Hattorf. Chlorkaliumfabrik, 10000 kg Verarbeitung täglich, ge- 
Anzahl der Kuxe: 1009, . meinsam mit Ransbach, 
Grundbesitz: 210 000 qm mit Gewerkschaft Ransbach., MOND, 
Größe der Gerechtsame: 15101 604 qm. a ET EIShFiche 
Lage der Felder: Gemarkungen Heimboldshausen, Röhrigs- Jektrische Förd ‚hin: A ; 
hof, Hillartshausen, Ansbach, Gethsemane, Unter- Hausbesitzs “retMaschine, gemeinsam mit Ransbach, 
neurode, Glaan, Hünfeld. Wohnhäuser für Beamte und Arbeiter zusammen mit 
Bohrungen: 7 fündig zwischen 675—750 m. Ransbach, 
Zahl und Mächtigkeit der Lager: Schachthaus mit Verladung, Verwaltungsgebäude, ge- 
1. Lager bei 656 m, meinsam mit Ransbach., 
2. Lager bei 702 m, Sonstige Anlagen: 
3-—5 m mächtig, Ben anschl, 
Durchschnittsgehalt von 16—18 % K,O. ut Nippa. 
Schacht: begonnen 17. Dezember 1909, 825 m tief. Interessengemeinschaften: “m ohtenlano bach, 
Zweischachtfrage: durchlässig mit Ransbach. Bemerkung: Stillgelegt bis 1953. " 
Förderung: seit 1913, Hartsalze 12% K,O. Sylvinite und Quote ab 1. 1. 1930: 3.9290 Tausendstel. 
Kamnallit mit Sylvin angereichert. Beteiligung: mehr als 75 %,. 
i. Gewerkschaft Ransbach, Philippsthal a. d. Werra, 
Gegründet: 16, Juni 1909 durch Abtrennung von Feldern Fabrikanlagen: 
der Kaliwerke Hattorf. Chlorkaliumfabrik für 10 000 kg tägliche 
Anzahl der Kuxe: 1000. Verarbeitungen, 
Grundbesitz: 210 000 qm mit Heimboldshausen. Salzschuppen, zusammen mit Heimboldshausen. 
Größe der Gerechtsame: 15703 964 qm, Maschinelle Einrichtung: 
Bohrungen: 7 fündig bei etwa 700 m. Kessel von 800 qm Heizfläche } zusammen mit 
Zahl und Mächtigkeit der Kalilager: _ elektrische Fördermaschine ] Heimboldshausen 
1. Lager bei 656 m, Aausbesitz: Wohnhäuser für Beamte und Arbeiter, 
2, Lager bei 702 m, Schachthaus mit Verladung, Verwaltungs- 
3—5 m mächtig, gebäude, zusammen mit Heimboldshausen. 
Durchschnittsgehalt ca. 16% K,O. Sonstige Anlagen: Eisenbahnanschluß. 
Lage der Felder: Gemarkungen Ransbach, Wehrshausen, Interessengemeinschaft: 
Glaan, Oberbreizbach, Mansbach. Gewerkschaft Heimboldshausen, 
Schacht: begonnen 17. Dezember 1909, Tiefe 810 m. Schachtanlage Hattorf, | 
Zweischachtirage: durchschlägig mit Heimboldshausen. Beteiligung: 465 Kuxe von Heimboldshausen. 
Förderung: seit 1914, Hartsalze, Sylvinite und Karnallit Bemerkung: Liegt still. 
mit Sylvin angereichert. Quote ab 1. 1. 1930: 4.3107 Tausendstel. 
Beteiligung: mehr als 75 %, 
IX. Bergwerksgesellschaift Mariaglück, Celle. 
Gegründet: 1906, April, bis 22. Juni 1917 Gewerkschaft. 
Anzahl der Anteile: 1000. 
Grundbesitz: 26 690 qm. 
Größe der Gerechtsame: 14 535 917 am. 
Bohrungen: 
2, fündig I. von 153—163 und 437—461 m Hartsalz, 
TT „ 205—280 m Hartsalz, 
ss 277—282, von 746—752 m, 
„794—795 m, 
» 797—805 m Sylvinit und Sylvin. 
Zahl und Mächtigkeit der Kalilager: 
ein rotes Sylvinitlager 3—5 m mächtig mit 13—18% 
KO, 
ain weißes Sylvinitlager 4—10 m mächtig mit 12—16% 
K,O, 
awer auf 630 und 710 m Sohle angetroffen. 
Lager der Felder: Gemarkung Höfer. 
Schacht: 
begonnen 15. Januar 1901, 
Endteufe von 730 m Ende 1914. 
Zweischachtfrage: durchschlägig mit Habighorst. 
Förderung: seit Juni 1922, Sylvinit 14—1383 % K,O. 
Fabrikanlagen: 
Mühle gemeinsam mit Habighorst, 
Werkstätten; 
Lagerschuppen. 
Tagesanlagen: Fördergerüst, Fördermaschinengebäude. 
Maschinelle Einrichtung: 
Hauptfördermaschine, elektrisch, 
8 Transformatoren. 
Hausbesitz; 
Beamten- und Arbeiterhäuser zusammen mit Habighorst, 
Z3ürogebäude.
	        
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