Full text: Werke und Schriften bis Anfang 1844 (1,2.1930)

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Dichtungen aus dem Jahre 1837 
Die ersteren sind zu groß für diese Welt, drum werden sie hinaus- 
geworfen. Die letzteren dagegen schlagen Wurzeln in ihr und bleiben, 
wie man sich denn aus Tatsachen überzeugen kann, denn der Champagner 
läßt einen bleibenden, widerlichen Beischmack, der Held Cäsar den Schau- 
spieler Oktavian, der Kaiser Napoleon den Bürgerkönig Ludwig Philipp, 
der Philosoph Kant den Ritter Krug, der Dichter Schiller den Hofrat 
Raupach, der Himmel Leibnitz die Schulstube Wolf, der Hund Bonifacius 
dieses Kapitel. . 
So schlagen die Basen als Bodensatz nieder, aber der Geist verraucht. 
38. Kapitel 
Der letzte Satz von den Basen war ein abstrakter Begriff, also kein 
Frauenzimmer, denn ein abstrakter Begriff und ein Frauenzimmer, wie 
verschieden sind sie nicht? ruft Adelung aus. Ich aber behaupte das 
Gegenteil und werde es gründlich nachweisen, allein nicht in diesem Ka- 
pitel, sondern in einem Buche, das aus gar keinen Kapiteln besteht, welches z 
ich zu schreiben gedenke, sobald ich mich von der heiligen Dreieinigkeit 
überzeugt. 
39. Kapitel 
Wer einen anschaulichen und keinen abstrakten Begriff von derselben, 
ich meine nicht die griechische Helena, auch nicht die römische Lukretia, 2/ 
sondern die heilige Dreieinigkeit, zu erlangen wünscht, dem kann ich 
nicht besser raten, als Nichts zu träumen, bis er nicht einge- 
schlafen ist, sondern im Gegenteil, zu wachen im Herren und diesen Satz 
zu untersuchen, denn in ihm liegt der anschauliche Begriff. Steigen wir 
zu seiner Höhe, von unserem jetzigen Standpunkte um Stufen entfernt, 2: 
wie eine Wolke drüber hingelagert, so tritt uns das gigantische „Nicht“ 
entgegen, lassen wir uns hinab zu seiner Mitte, so erschrecken wir vor 
dem riesenhaften „Nichts“ und senken wir uns in seine Tiefe, so 
versöhnen sich beide wieder harmonisch in dem mit aufrechtstehender, 
kühner Flammenschrift entgegenspringenden „Nicht“, & 
„Nicht“ — „Nichts“ — „nicht“ 
das ist der anschauliche Begriff der Dreieinigkeit, aber den abstrakten, 
wer möchte ihn ergründen, denn: „Wer führt hinauf zum Himmel und 
hinab?“ „Wer faßt den Wind in seine Hände?“ „Wer bindet die Wasser 
in sein Kleid?“ „Wer hat alle Erden der Welt gestellt?“ „Wie heißt er a 
und wie heißet sein Sohn? Weißest du das?“ sagt Salomon der Weise. 
40. Kapitel 
„Ich weiß es nicht, wo er ist, aber das ist gewiß, ein Schädel ist ein 
Schädel!“ rief Merten. Ängstlich beugte er sich herab, um im Dunkel 
zu erkennen, wessen Haupt seine Hand berührte, als er wie vernichtet 4 
zurückfuhr, denn die Augen ——— —
	        
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