Full text: Werke und Schriften bis Anfang 1844 (1,2.1930)

Korrekturen an einer Korrespondenz 
147 
ein!” Krug Wasser, und alle zwei Tage etwas 17 ein korr. in einen 
Warmes zu essen, Nach acht Monate ?® schwan- 18 Monate korr.in Monaten 
den aber die Kräfte, und um ihn länger quälen 
zu können, mußten sie‘®* den lebendigen Leich- 
; nam in einen besseren Kerker schaffen, und er er- 
hielte ?® einen Behalter gleicher Erde, er konnte 
das Tageslicht wieder sehen, er konnte wieder 
sehen * wenn es Tag u. Nacht wurde. In diesem 
Behalter blieb er wieder ?? 4 Monate angeschmie- 
o det. Während dieser Zeit wurden nun die Ver- 
handlungen gepflogen, man sandte die Subskrip- 
tionsliste an das hiesige Landgericht * um die 
Richtigkeit der Unterschriften sowohl ** wie des 
Bildes zu untersuchen. Das hiesige Gericht sandte 
15 die Akten mit dem glänzendsten Beweis zurück, 
das ® alles in größter Richtigkeit sei. Doch man 
glaubte dem hiesigen Gerichte nicht. Nun wurden 
alle Subskribenten in ganz Hannover, derer 
einige Tausend waren ?* einzeln vorgeladen,*” 
„ von denen ? fast alle sich noch gut erinnerten, 
daß es dieselbe Platte sei, worauf subskribiert ge- 
worden ist?®, nur einige bemerkten, sie könnten 
dieses nicht mit Gewißheit mehr behaupten, und 
diese einige waren Freunde oder Verwandte des 
»5 quaest. /Ehrenmannes/ Biedermanns. Trotz aller 
möglichen Kaution ® die der junge Mann stellen 
wollte, ließ man ihn nicht frei %, und erst nach 
zinem ganzen Jahre, nachdem man noch alle 
nögliche Mühe sich gegeben ihn zu einem Ge- 
zo ständnisse 3 zu veranlassen, wovon ®%® er nichts 
wußte, entließ man ihn mit dem Endresultate,: 
„wegen Mangel an Beweisen“ freigegeben! — 
Welche herrliche Genugtuung! 
Da dem Unglücklichen nie erlaubt wurde * 
;z an seine Angehörigen ® schreiben zu dürfen °°, 
er auch nie einen Brief von den Seinigen emp- 
fing, weil alles unterschlagen wurde”, so mußte 
sein junges Weib?, mit welcher er erst ein Jahr 
verehelicht, glauben, er sei in Mörderhand ge- 
wo fallen, und sie starb aus Gram. So kam er vor 
etwa sechs Wochen hieher zurück, und fand ein 
5des Haus, Menschenhände haben dem Schuld- 
losen ® geraubt, was ihm ein Gott verliehen — 
Freiheit und Gattin und dem Kinde die Mutter! 
1 nach sehen Komma ein- 
zefügt ; 
2 wieder korr. in abermals 
® nach Gericht Komma 
ngefügt 
* nach sowohl Komma 
üngefügt 
5 8 korr. in ß 
8 nach waren Komma ein- 
zefügt 
7 nach vorgeladen Komma 
zestr. u. Punkt gesetzt 
’8 von denen . . erinnerten 
corr. in Beinahe alle sich 
«rinnerten sich noch deut- 
ich 
geworden ist korr. in 
vorden 
0 nach Kaution Komma 
ungefügt 
4 Jieß man ihn nicht frei 
%orr. in ward er nicht frei- 
zegeben 
32 nach Geständnisse ein- 
zefügt über Sachen 
38 wovon korr. in von 
denen 
3 nach wurde Komma ein- 
gefügt 
35 nach Angehörigen ein- 
gefügt zu 
386 zu dürfen gestr. 
37 wurde korr. in wurden 
38 junges Weib . . verehe- 
icht korr. in junges erst 
'sei/ ein Jahr mit ihm ver- 
zhelichtes 
% Schuldlosen ,‚ . Kinde 
torr. in Schuldlosen die 
aöchsten Güter geraubt, 
7reiheit und Gattin und 
seinem Kinde
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.