Full text : Werke und Schriften bis Anfang 1844 (1,2.1930)

Beilagen

Tafel 1. Marx als achtzehnjähriger Student in Bonn 1836. Teil
aus dem Gruppenbild der „Trierer“ vor S. 1933. . .. vor S. I
Tafel II. Das Begräbnis der Rheinischen Zeitung. Zeitgenössische
 Karikatur . . 0.0.0.0...

vor. 151

Die Karikatur befindet sich im. Preuß. Geh. Staatsarchiv, Berlin-Dahlem (R. 77 II
Censur — S,., Spec., Lit. A Nr. 9) und ist nach dem Ministerialerlaß vom 21. I. 1843,
durch welchen die RhZ verboten wurde, in Aachen erschienen, Die drei Totengräber
im Vordergrunde sind der Minister der Geistlichen, Unterrichts- und Medizinalıngelegenheiten
 Eichhorn, als Eichhörnchen in der Mönchskutte dargestellt; der
Justizminister (Mühler), mit den Attributen der Gerechtigkeit, Wage, Schwert. und
Augenbinde versehen; der dritte, mit einem Wolfskopf dargestellte Totengräber kann
auf den Minister der auswärtigen Angelegenheiten (v. Bülow) oder den Minister des
{nnern (Grafen v. Arnim) hindeuten, die der obersten Zensurinstanz angehörten. Die
Rheinische Zeitung im Sarge trägt eine Doppelnummer als Anspielung auf jene Fälle,
in denen die Zeitung vom Zensor so zusammengestrichen wurde, daß sie am nächsten
Tage als Doppelnummer erscheinen mußte, Am Grabe stehen die entmündigte
Wissenschaft in der Gehschule und die Vertreter des oppositionellen Journalismus
mit Maulkörben und Handschellen. Auf dem Piedestal im Hintergrund steht Friedrich
 II. von einer Aureole umgeben. Sein Nachkomme Friedrich Wilhelm IV. beschneidet
 dem preußischen Adler, dem die Fänge gefesselt wurden, die Flügel. Die
Vertreter der katholischen Kirche, unter deren Einfluß sich der König befand. verainden
 ihm dabei die Augen.

Tafel III. Eine Seite aus der Abiturientenarbeit Marxens:
Betrachtung eines Jünglings bei der Wahl eines Berufes vor. S. 165

Tafel IV. Die „Trierer“ vor dem „Weißen Roß“ in Godesberg vor S. 193
Das Originalbild des Kneipvereins der „Trierer“ befindet sich im Corpshause der
„Palatia“ in Bonn, welche im August. 1838 aus jener landsmannschaftlichen Gesellschaft
 hervorgegangen war. Die Steinzeichnung stammt von dem Bonner Studentenmaler
 D. Levy(-Elkan). Auf der Rückseite des Bildes wurden im Jahre 1890 von
Geh. O.-Justizrat Schneider in Köln die Namen eingetragen. Darnach sind hier
> Mitabiturienten von Marx abgebildet, nämlich: Clemens, Fuchsius, von Horn,
Yraetorius und Pütz. Vgl. Dr. Hans Gerhardt, Hundert Jahre Bonner Corps. Frankfurt
 am Main 1926. S. 441€

Tafel V. Eine Seite aus dem Brief Marxens an Arnold Ruge
vom 30. November 1842

vor S. 287
            
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