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Die Marxsche Werttheorie und das ‚,, et
Kapital (technische Kapital).
$ 1. Die Ricardo-Marxsche Werttheorie und die Unproduktivität
des technischen Kapitals an Mehrwert.
In der Ricardo-Marxschen Theorie, nach welcher der
Tauschwert ausschließlich durch die Arbeit und der Gewinn
des Kapitalisten ausschließlich durch die in Mehrwert ver-
wandelte Mehrarbeit der entsprechenden Arbeiter bestimmt
wird, ist das Lohnkapital das einzige Kapital, das aus der
Natur der besonderen Ware, in die es investiert ist, (der
Ware: Arbeitskraft) den Wert des Produktes vermehrt, d. h.
das einen größeren Wert (den Mehrwert) ermöglicht. Hin-
gegen kann das in irgend einer anderen Form verwendete
Kapital, da es keine lebendige Arbeit fördert, keinerlei Mehr-
wert erzeugen.
Marx nennt das Lohnkapital variables Kapital, eben weil
es ihm nach seiner Wertlehre als das einzige erscheint, das,
da es zur Ausübung lebendiger Arbeit verwendet wird,
eine Mehrarbeit und daher mittels des entsprechenden Mehr-
wertes einen Wertzuwachs hervorbringen kann, kurz das
den Wert des eigenen Produktes in steigendem Grade-verän-
dern kann. Er nennt hingegen konstantes Kapital alle For-
men von anderweitig investiertem Kapital, da für ihn diese
Formen keine M.hrarbeit und folglich auch keinen Mehr-
wert schaffen können, sondern sich darauf beschränken, den
eigenen verbrauchten Wert auf den Wert der Ware, die sie
gemeinsam herstellen, zu übertragen und daher keine
variable, sondern eine fest bestimmte Quantität darstellen. ))
1) Da wir den Marxschen Gedanken kritisieren sollen, kön-
nen wir keine Terminologie annehmen, die so eng mit seiner
Auffassung zusammenhängt. Von jetzt an werden wir also das
sogenannte «variable» Kapital Lohnkapital, und das sogenannte
«konstante» Kapital allgemein. technisches Kapital nennen.
1.