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aus dem Zuzug zahlreicher Arbeiterfamilien unverhältnis
mäßige Schullasten und sonstige Nachteile erwachsen würden.
Auch die Kirchengemeinde Tempelhof hat das Gesuch des
Spar- und Bauvereins, das ihr gehörige Straßenland abzutreten
und sich zur späteren Rückzahlung der von dem Spar- und
Bauverein für sie verauslagten Pflasterungskosten zu ver
pflichten, abgewiesen.
Die Genossenschaft sah sich nun in die unangenehme
Lage versetzt, das Grundstück unbenutzt liegen und das
Kapital, das zum Ankauf verwendet worden war, ertraglos
bleiben zu lassen.
Am 2. Dezember 1901 richtete der Berliner Spar- und
Bauverein ein Gesuch an den Minister der öffentlichen
Arbeiten, einen Einfluß auf die Aufsicht führenden Behörden
dahin auszuüben, daß sie die Gemeindeverwaltung von Tempel
hof zur Aufgabe ihrer ablehnenden Haltung bewegen möchten.
Es wurde. in diesem Gesuch besonders auf die Erlasse der
königlichen Staatsregierung vom 19. März 1901 hingewiesen,
worin die Gemeinden ausdrücklich auf die Verpflichtung auf
merksam gemacht werden, gemeinnützige Bestrebungen zur
Verbesserung der Wohnungsverhältnisse, wie die des Spar
und Bauvereins, zu unterstützen. Der Bescheid, welcher dem
Verein auf dieses Gesuch am 23. Januar 1902 zugestellt
wurde, lautete dahin, daß alle Bemühungen eine Abänderung
des von der Gemeindevertretung in Tempelhof gefaßten Be
schlusses herbeizuführen, vergeblich gewesen wären.
Der Verein mußte nun das ursprüngliche Projekt auf
geben, das aus einer größeren Gruppe viergeschossiger Wohn
häuser bestand, die an der unfertigen Straße errichtet werden
sollten. Er ließ einen neuen Plan ausarbeiten für Gebäude,
welche nur von der vorhandenen historischen Straße ihren
Eingang nahmen, deren polizeiliche Genehmigung daher nicht
von einer vorherigen Zustimmung der Gemeindevertreter ab
hängig war. Aber auch diesem Projekt wurde die Genehmigung
seitens der Polizeibehörde versagt, weil die öffentliche Ent
wässerung vor dem Grundstück als Doppelleitung geplant
und vorläufig nur eine Leitung auf der gegenüberliegenden
Straßenseite gelegt ist. Vergebens erklärte auch jetzt der
Verein sich bereit, alle Kosten für eine nur auf wenige Meter