Object: Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes

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«chaftliche Faktoren nicht entzogen sein, welche aus der Thätig- 
keit der Gesellschaft entstanden sind, so das Eigentum, die Rechts 
ordnung, die Land- und Wasserwege, die Errungenschaften der 
Künste und der Wissenschaften, Das alles muss sich aber nicht in 
seinem ausschließlichen, persönlichen und eigentümlichen Besitze 
befinden, es kann und sollte immer der Gesellschaft Vermögen sein, 
von welcher er ein Teil ist. Und da nun auch Kapital und Arbeit 
nicht Eigentum des Unternehmers sein müssen, so ist es doch Eines, 
was eine von der Person des Unternehmers untrennbare Eigenschaft 
darstellt. Wenn auch alle Faktoren, die im Unternehmen irgend eine 
Rolle spielen, fremdes Eigentum sein dürfen, so kann es nicht der 
Mut, seine wirtschaftliche Existenz allen den mannigfaltigen Ge 
fahren auszusetzen, welche die Verbindung und Benützung der 
kapitalbildenden Elemente für den Unternehmer haben. Wie ent 
steht aber dieser Unternehmermut, was sind seine Bedingungen? 
Das Bewusstsein der Kraft ist er, das Bewusstsein alle persönlichen 
Kapitalien zu besitzen, und seine Bedingungen sind die physische, 
geistige und sittliche Gesundheit; nur aus ihr kann der Mut ent 
springen. Er erscheint als eine höhere Potenz des Temperamentes, 
deren Bethätigung sich mit der ganzen, vollen und ungeteilten Summe 
des persönliches Kapitals den Gefahren des Unternehmens entgegen 
stellt; und während selbst der leitende Beamte eines solchen nur als 
Arbeiter seine verschiedenen Thätigkeiten gegen bestimmten oder 
unbestimmten Lohn der Unternehmung widmet, so ist der Unter 
nehmer selbst, wenn er auch nicht eigene Arbeit an das Unter 
nehmen setzt, von vornherein gezwungen, demselben unter allen 
Umständen seinen Mut, und zwar jenen sittlichen Mut, der aus 
dem Vollbesitze des ganzen dreieinigen persönlichen Kapitals ent 
springt, zu weihen. 
Die Verbindung aller menschlichen Kräfte also und eine höhere 
Potenz des Temperaments ergeben das Produkt des Unternehmer 
geistes, das charakteristische Merkmal des Unternehmers und seine 
bewegende Kraft. 
Ein Irrtum aber würde es sein, wenn wir diesen Eigenschaften 
des Unternehmers allein die kapitalbildende Macht zuerkennen 
wollten, aber ohne diese Eigenschaften ist die Kapitalbildung ebenso 
wenig denkbar, wie ohne die Arbeit die Güterbildung. 
Güter bilden sich unter dem Einflüsse von Angebot und Nachfrage 
zu Kapitalien. Und alle jene Faktoren, welche der Unternehmer 
durch seine Thätigkeit verbindet, sie sind dem Einflüsse des großen
	        
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