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die deutschen und amerikanischen Interessen dann nicht
allein nicht kollidieren, sondern immer mehr sich mit- und
ineinander gliedern werden.“
Diese Worte, die ich beim Abschied gesprochen
habe, schicke ich meinem Buch vorauf, weil sie auch heute
noch das Leitmotiv meiner Auffassungen bilden.
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Inmitten großer und freier Einrichtungen, die Selbständigkeit
und Unabhängigkeit in erhöhtem Maße fördern, ist der
politisch geschlossene Einheitsstaat der Union zu kraftvollster
Entfaltung herangereift. In überreicher Fülle ist der
Zuwachs der Naturalwerte für Produktion und Güteraustausch
vorhanden. Scharfsinn und Erfindungsgabe erzeugen immer
neue Fertigkeiten, lassen immer gewaltigere Werkstätten
erstehen. So schwillt die wirtschaftliche Expansion beständig
und erstaunlich an; sie krankt aber an der Unsicherheit finanziellerGrundlagen,
an den Lücken des dielndustrien monopolisierenden
Aufbaus und leidet zugleich unter dem Interessenkampf
der mit heftigster Anspannung schaffenden Arbeitsgruppen:
Stärke und Schwäche in der ökonomischen Rüstung
halten sich gewissermaßen die Wage. Zu entmutigender Betonung
erdrückender Überlegenheit ist kein Anlaß, und unser
Selbstvertrauen braucht nicht ins Wanken zu geraten. Nicht
einen wirtschaftlichen Feind haben wir in Amerika zu erblicken,
sondern einen Mitstrebenden, mit dem wir in gegenseitiger
Förderung zu beiderseitigem Gewinn gleich weit
gesteckten Zielen zueilen sollten. Gefestigte Überlieferung
und wissenschaftliche Schulung bilden die Grundlage für