272 Der Kampf gegen die Religion.
richt durchzuführen, die Kinder und jagten ihnen Schrecken ein,
man wird euch alle in die Schule treiben, ein wenig lernen lassen,
aber dann wird man euch Krieg führen lassen, d. h. bald wird
es einen Krieg geben. Mit derartigem Geschwätz wollten die
Sektierer den allgemeinen Elementarunterricht unmöglich machen
-— also die Grundlage der Kulturrevolution zerstören.
Die 9. Tagung des Kommunistischen Jugend-Verbandes hat {folgende
Resolution für den Kampf um den allgemeinen Unterricht
erlassen: „Es gilt, eine‘ große Propaganda für den allgemeinen
Unterricht zu machen ..., es gilt, zu kämpfen für die Entfaltung ..-der
in der Stadt allgemein verpflichtenden polytechnischen Schule...
es gilt, alle Heranwachsenden mit organisiertem Unterricht zu
erfassen, die nicht lesen und schreiben können oder es nur sehr
unvollkommen können.“ Die jungen Gottlosen müssen für die
Durchführung dieser Entschlüsse kämpfen. Während sie den
osterfeindlichen Feldzug durchführen, sollen die Kinder weder das
katholische, jüdische, lutherische Osterfest noch das Fest Kurban-Bairam
vergessen. Wenn es in den Schulen Kinder anderer Nationalitäten
gibt, so muß man mit ihnen sich unterhalten über das
hundertprozentige Erscheinen in der Schule an ihren religiösen
Feiertagen.
Während der Durchführung des osterfeindlichen Feldzuges darf
man nicht nachlassen in der Aufmerksamkeit, die man den Verteidigungsmöglichkeiten
unseres Landes entgegenbringt. Mit der
Losung: „Das Auftreten der Pfaffen gegen die Sowjetunion beantworten
wir mit der Festigung der Macht unseres Landes und
der Verteidigungsstärke der Roten Armee“, müssen die jungen
Gottlosen die Sammlung für den Kampf der Gottlosen fortsetzen;
auch ihre Eltern müssen sie dafür heranziehen. Der osterfeindliche
Feldzug muß erfolgen unter aktiver Teilnahme aller Schulorganisationen
mit Heranziehung der Eltern, des Werkes und des
Kolchosen. Die Unterschätzung der politischen Bedeutung des
Feldzuges, die Verwischung des Klassencharakters der Religion
ist eine rechtsopportunistische Abweichung, gegen die man entschieden
ankämpfen muß. Aber man darf auch nicht so handeln,
wie die Kinder der Maischule (Donezbassin) gehandelt haben. Sie
beschlossen: „Wer nicht in die Zelle des Bundes der Gottlosen
eintritt, wird aus der Schule ausgeschlossen werden.“ Gegen
solche Äußerungen der linken Übertreibung muß man auch
kämpfen. Nur durch einen entschiedenen Kampf an zwei Fronten
kann man die erfolgreiche Durchführung eines osterfeindlichen
Feldzuges sichern.