Contents: Grundzüge der Theorie der Statistik

38: 
wollen wir uns der Einfachheit halber vorstellen, daß die Ver- 
zicherungssumme ({z. B. 1 Kr.) am Schlusse des Todesjahres der ver- 
sicherten Person zur Auszahlung fällig ist. Wenn also der Tod im 
Alter zwischen (x +h —1) und (x +h) Jahren eintrifft, dann ist die 
Versicherungssumme h Jahre nach der Erreichung des Alters x fällig, 
ın welchem Tage sie den Wert v” hat. Und da die Wahrscheinlichkeit 
lafür, daß die versicherte Person im Laufe dieses Jahres stirbt, gleich 
_ Kx+h—1)—1(x+h) 
Axt 1 — x+h=D 
ist, so beträgt der erwartete Wert der Unkosten bei einer solchen 
Versicherung 
Ar=Qyv!+ Qt VI 0 
Wenn man in Analogie zu der bei den Leibrentenberechnungen 
benutzten „diskontierten Anzahl von Überlebenden“ hier die „dis- 
kontierte Anzahl von Toten“, nämlich 
Cr = (x) — (x + 1))- vH 
verwendet und in einer Tabelle über C, von unten her summiert, 
so daß man eine Tabelle über 
Mı= CC, + Cx+1 + Cy+2- ..... 
arhält, dann wird, da 
0x. V 
x ; 
= Qx-FH 9 V' 
Cx+1 . 
— usw. Ist, 
D; 
Lr 
Wie eine Leibrente, so kann auch die Versicherung auf den Todes- 
fall sowohl aufgeschoben als auch aufhörend (temporär) sein, 
wenn die Versicherungssumme nur zur Auszahlung gelangt, falls die 
versicherte Person mindestens m Jahre nach Eingang der Versicherung 
jebt und dann vor Ablauf von n Jahren stirbt. Der Nettokapyitalwert 
einer solchen Versicherung beträgt x Jahre nach ihrem Inkrafttreten 
We Mxt+m+n 
). 5 
Wenn man den Wert der nicht aufgeschobenen und nicht auf- 
hörenden Sterbefallsversicherung als den Unterschied zwischen den 
Werten P und Q zweier lebenslänglichen Leibrenten betrachtet, von 
denen die eine am Schlusse jedes Jahres am Jahrestage des Inkraft- 
tretens der Versicherung und zum letztenmal am ersten Jahrestage 
nach dem Tode, die zweite am Ende jedes Jahres am Jahrestage 
des Inkrafttretens der Versicherung und zum letztenmal am letzten
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.