Object: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Erstes Buch, Cap. 1. 
nügend ist, leuchtet ein. Paley selbst scheint zu fühlen, 
dass die Thatsache einer speciellen göttlichen Offenbarung 
des Christenthums durch die innere Wahrheit und Schönheit 
des Christenthums selbst wahrscheinlich gemacht werden muss. 
Aber dies Bedürfniss ist doch nur wieder ein rein rationalistisches; 
die innere Empfindung des Einzelnen von der Wahrheit der 
christlichen Heilslehre, die auf Erfahrung des eigenen Gemüths 
beruht, für das einzig Wichtige und Massgebende zu halten, 
das liegt Paley ferne. Er findet, dass der ganze Inhalt des 
Christenthums sehr geeignet sei, Glück zu befördern und dass 
insbesondere die Hauptlehre des Christenthums, die Hoffnung 
auf den Himmel und die Furcht vor der Hölle, so ausser- 
ordentlich nützlich, heilsam und nothwendig zur Aufrechter- 
haltung der Ordnung in der Welt sei, dass diese Lehre offen- 
bar vom Weltschöpfer aufgestellt und den Menschen mitge- 
theilt worden sein müsse. Paley theilt dem Gott des Christen- 
‘hums also etwa die Rolle eines Wächters der jetzt bestehenden 
gesellschaftlichen Ordnung zu. Derselbe Grund, aus dem Price 
empfiehlt, für alle Fälle sei es gescheidter, tugendhaft zu sein, 
wird bei Paley Beweis für die Wahrheit des Christenthums, 
Price meint, es sei vortheilhaft, tugendhaft zu sein, weil doch 
ein Jenseits sein könne; Paley meint, die berechnende Specu- 
Iation auf das Jenseits sei so unentbehrlich für ein verstän- 
Jiges Leben der Menschen, dass Gott diese Speculation ge- 
wollt haben müsse: — bei dem Dissenter und dem Staats- 
kirchler, und bei letzterem noch viel ausführlicher und cyni- 
scher, ist das Christenthum nicht nur vor den Richterstuhl 
der menschlichen Kritik gestellt und zu einem Object wissen- 
schaftlicher Frage gemacht — sondern es ist geradezu zu einem 
Posten im kaufmännischen Hauptbuch jedes Menschen degra- 
dirt. Man lese die Schlussworte der „Evidences“: Wenn ein 
Leben nach dem Tode und die Offenbarung eines solchen Lebens 
nicht nur völlig mit den Eigenschaften des Wesens überein- 
stimmen, welches das Weltall beherrscht, sondern wenn noch 
das Grössere, dazu kommt, dass diese Annahme allein 
den Schein des Widerspruchs entfernt, der seinem
	        
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