Vorrede.
der Handschrift stand, ist fast ganz aus Sätzen des Verfassers
gebildet. —
Das Zweite Buch — Grossindustrie — erscheint fast so
wie es der Verfasser entworfen hatte, nur etwas eingehender
in Capitel und Paragraphen gegliedert. Der stoffliche In-
halt desselben macht es auch an den Stellen werthvoll, wo
man die Pflege der Form vermisst, Die Sorge des Heraus-
gebers war hierbei ganz auf die richtige Lesung der zum
Theil sehr schwierigen Handschrift beschränkt.
Um aber doch dem Leser eine Vorstellung davon zu geben,
in welcher Form dieser Theil hätte erscheinen können, wenn die
Jetzte Ueberarbeitung stattgefunden hätte, wurde als erster
Anhang ein Vortrag über Handwerk und Grossindustrie bei-
gefügt, den allerdings der Verfasser beizufügen keinen Grund
gehabt haben würde, Aber nur so war es nun möglich, den
Leser mit der Stilart bekannt zu machen, die den Verfasser
am besten kennzeichnet: es ist die Rede, mit der er vor
Allem auf die Gesinnung seiner Hörer wirkt.
Auch beim zweiten Anhang, der die Belegstellen enthält,
war nur für richtige Lesung zu sorgen, wobei allerdings, wie
hei dem ganzen Werke, die viel.zu zerstreuten Quellenschriften
nicht benutzt werden konnten: es lagen nur die Abschriften
oder Uebersetzungen vor,
Nur die englischen Gesetze wurden nach den „Statutes
at Large“ auf der Strassburger Bibliothek genau verglichen,
worüber in einem besondern Theil des Registers das Nöthige
gesagt ist,
Mithin hat sich die Herausgabe ganz innerhalb der Grenzen
einer philologischen Behandlung bewegt. Es ist in das Werk
nichts Fremdes hineingetragen. Was hier vorliegt, ist dem
Inhalt nach ganz, und gar die Frucht der Arbeit des Verfassers.
Strassburg i E., 16. September 1881.
Georg Friedrich Knapp-