Vorbemerkung
über Quellen und Literatur.
In der Einleitung wurde geschildert, wie die sociale Gesetzgebung
der Tudors allmälig verknöcherte und zerfiel. Es
wurde angedeutet, wie namentlich seit der Mitte des 18. Jahrhunderts
neue Elemente in das Leben des englischen Volkes
eintraten, welche zwar keine Revolution, aber eine, wenn auch
allmälige, so doch sehr gewaltige Umgestaltung aller politischen
Institutionen und socialen Zustände hervorriefen —
Welche Umgestaltung in ihrem ganzen Umfang durch das innere
Absterben der alten Institutionen allein keineswegs hervorgerufen
worden wäre. Diese zwei umgestaltenden Elemente
Sind einerseits die im vorigen Abschnitt geschilderten neuen
Ideen, andrerseits die Grossindustrie,
Im 16. Jahrhundert trafen bei den europäischen Völkern
auch eine geistige und eine materielle Bewegung zusammen,
Welche den Uebergang des Mittelalters zur Neuzeit be-Wirkten
— die Reformation und die damaligen Entdeckungen
und Erfindungen. Beide Bewegungen standen miteinander in
Zusammenhang und trafen keineswegs zufällig zusammen.
Beide waren Aeusserungen eines neuen Geistes selbständiger
Kraft, der alte Bande sprengte; die freieren Regungen des
Geistes begünstigten die Entstehnung und Benutzung ge0-Sraphischer
und technischer Neuerungen, welche der Bethätigung
kraftvoller Charaktere neuen Spielraum gewährten.
Beide zusammen. verhalfen dem monarchischen. Absolutismus
zum definitiven Sieg über den mittelalterlichen Feudalismus.