Full text: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Lohnregulirungen. 
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Fabriken und des Maschinenwebstuhls durch Steuern auf 
den letzteren vorbeugen und zahlreiche Weber verharrten 
in, eigensinniger Abneigung gegen Fabrik und Maschine, *) 
während ihre Kinder in der Fabrik mehr verdienten als sie 
zu Hause. ?) Es kam dabei auch der Gedanke vor, der Hand- 
weber habe ein Recht, im Erwerb von seiner gewohnten 
Arbeit geschützt zu werden, wie ein. Eigenthümer in seinem 
Besitz?) oder dass der entlassene Weber der Pensionirung 
ebenso würdig sei, wie der entlassene Soldat. Al diese 
Gedanken und Gefühle konnten aber nicht aufkommen gegen - 
über der Thatsache, dass namentlich seit 1812 der Maschinen- 
webstuhl, abgesehen von der Leinenindustrie, um sich griff 
und Klarsehende den allmäligen Untergang der Handweberei 
als nothwendig erkannten (a. a. O. S. 144). Wie naiv man 
War, mag auch der Umstand beweisen, dass zwar viele Hand- 
weber den Maschinenwebstuhl instinctiv hassten und ihn ber 
Steuern wollten, dennoch aber keinen Groll gegen die daran 
beschäftigten Arbeiter hatten, welche allerdings grossentheils 
ihre eigenen Kinder waren und auch nicht in beneidenswer- 
then Verhältnissen lebten. Auch machte man seit 1826 keine 
Versuche zur Zerstörung der Maschinenstühle mehr‘). — 
Aus solchen beschränkten Anschauungen über die Con- 
Currenz ging also das seit 1832 ’allgemeine Verlangen nach 
einem Centrallohn-Regulirungsamt (board) für das ganze Land 
hervor, unter dem dann in den einzelnen Distrieten locale 
Aemter fungiren sollten. Nur wenige Zeugen widersprachen, 9) 
Oder beschränkten ihre Wünsche auf rein freiwillige Einig- 
üngsämter. Combinationen und Arbeitseinstellungen waren 
Natürlich vorangegangen, auch war die Einrichtung freiwilli- 
ger localer Einigungsämter ohne Schiedsmann schon vorheı 
Vereinzelt gelungen. z. B. in Paisley, wo man sich für je zwöhl 
Ya. a. 0,5. 66. 
2) aa. O. S. 41. 
3) S. 71, Qu. 973; Qu. 5330. 
%a a O0. Qu 1978 u 5781. 
5a a O0 8. 810 £
	        
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