Preistaxen und Marktpolizei.
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verlangt, es sollte Korn nur nach Gewicht verkauft und es
sollten. öffentliche Wagen aufgestellt werden.
Aehnliche Vorschläge tauchten 1800 und 1801 auf*), wo
auch die Beschränkung der Verwendung von Korn’zur Spiritusfabrikation
neuerdings ihre Rolle spielte.
Für London speciell galt 37. Georg II. €. 98 (1797), wonach
die Magistrate sowohl den Korn- als den Mehlpreis zu
Grunde legen konnten, wobei diese Preise auf Grundlage
wöchentlicher eidlicher Aussagen der Bäcker selbst constatirt
wurden. In Folge dessen verloren die Bäcker das Interesse
am billigen Mehleinkauf, kauften unbesorgt theuer gegen
Credit, gaben jedenfalls nur diese höchsten bei langem Credit
gezahlten Preise an und warfen sich mit Vorliebe auf den
Kauf des theuersten nnd besten Mehls, aus dem am meisten
Brod gemacht werden konnte.
So konnten Müller selbst, die Backhäuser anlegten und
und einzelne Bäcker, die das Mehl billig gegen Baarzahlung
kauften, das Brod unter der Taxe verkaufen und das Brod
war in London überhaupt theurer als in Birmingham und
Manchester, wo keine Taxe existirte. Ein grösserer Capitalist
White verkaufte Jahre lang Brod unter der Taxe und wurde
reich dabei, weil er das Mehl im Grossen billiger einkaufte.
Nach 38. Georg III. ce. 62.(1798) wurden die Behörden
angewiesen, bei den Brodtaxbestimmungen dem Preis des Quarters
Weizen 5 pence in Anbetracht der neuen Erhöhung der
Salzsteuer zuzufügen.
Indessen alle Mühe, die man sich gab, konnte einen allgemein
befriedigenden Zustand nicht schaffen. Es “wurde
fortgesetzt geklagt, sowohl in London?) als in der Provinz 3.
Es wurde dabei constatirt, dass in Bristol eine Brodactien-Gesellschaft
existirte, die schlechteres Brod unter der Taxe
abeab und über die die Magistrate keine Gewalt hatten,*
1) Second Report on the Assize and Making of Bread, 6. März 1800,
Report on High Price of Provisions, 1800 u. 1801.
?) Report on London Bakers 27. April 1818.
®) Report on the Petitions of Country Bakers 1813.
%Y Minutes of Evidence 3. Juni 1813.