Schutz der Textilindustrie.
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freien Import von Wolle und Garn aus Irland gebeten *).
1766 beschloss das Haus, den Export irischer Wolle in’s Ausland
durch schärfere Mittel zu verhindern und ihren ausschliesslichen
Import nach England mehr zu sichern ”),
Fast krankhaft hielt die Tuchindustrie an dem Glauben
fest, dass sie ein Recht auf besondere Begünstigung habe und
dass ihr durch Zollmaassregeln geholfen werden könne. Auch
der Plan der Schafregistrirung tauchte immer wieder auf ®)
und fortwährend wurde um Verschärfung des, Verbots des
Exports von Wolle und Schafen petitionirt, da man daran
festhielt, es könnte ohne englische Wolle Tuch von bestimmter
Qualität nicht gemacht werden, es könne also das Wollausfuhrverbot
den englischen Tuchmachern ein Monopol geben.
Die verschärften Gesetze wurden aber immer wieder umgangen,
der Schmuggel z. B. auch dadurch geübt, dass man
Matratzen exportirte, aus denen dann die Wolle wieder herausgenommen
wurde‘). In der That war aber nicht der
1) Vol. 26 S. 621.
? Vol. 30 8. 466.
3) An Essay on the improvement of the Woollen Manufacture and
of some other branches of Trade depending thereon, London 1741.
Aus folgenden Broschüren kann man den Interessengegensatz gut
entnehmen:
Sir Dalrymple, Bart. The Question considered, whether wool should
be allowed to be exported when the price is low at home on
paying a duty to the public, London 1782,
Nathanael Forster. An Answer to Sir John Dalrymple’s Pamphlet.
Colchester 1782,
Josiah Tucker, Refleetions on the Present Low Price of Coarse Wools
London 1782,
The Propriety of allowing a qualified exportation of Wool, discussed
historically, London 1782,
Jonsiderations upon the present state of the Wool-Trade by a
Gentleman, London 1781.
The Contract or a Comparison between Woolen, Linen, Cotton and
Silk Manufactures, London 1782. ;
4) S. darüber; Journals Vol. 41. 10. April, 12., 19. Juni 1786; Report
on the illieit exportation of Wooll, Live sheep etec., 12. Juni 1786; ferner