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Zweites Buch, Cap. 2.
Einfuhr von Roheisen aus Colonien.!) 1738 gingen diese Agitationen
fort und die Hohofenbesitzer beriefen sich vor Allem
auf die Interessen des Waldlands.?) Offenbar litt die Hohofenindustrie
durch zunehmende Theuerung des noch allein gebrauchten
Holzes und suchte sich auf Kosten der Consumenten
durch Schutz gegen Colonialroheisen zu halten, in welchem
Streben ihr das Parlament zur Seite trat.
1750 wurde wieder gegen Einfuhr amerikanischen Eisens
petitionirt.®)
Schiffsbauholz wurde seit 1809 geschützt, d. h. ausländisches
Holz wurde zu Gunsten von schlechterem canadischen
Holz besteuert, was 1820 bei den Lords Anstoss erregte, 1821
beantragten auch die Gemeinen mehr Gleichstellung des canadischen
und baltischen Holzes.‘) Es war die Zeit, wo endlich
auch im Parlament der Glaube an das Proteetivsystem wankend
geworden war und die Ueberzeugung durchzudringen
degann, der englische Handel brauche keinen Schutz mehr,
sondern nur „ein offenes und gleiches Feld für seine Anstrengungen.“
Schon wieder existirten über 2000 den Handel betreffende
Gesetze (darunter 1100 schon 1815). Niemand konnte
ohne Hülfe von Advocaten die Gesetze übersehen. Doch dachte
man noch nicht an volle Aufhebung namentlich der Navigationsgesetze,
sondern nur an Erleichterung. ®)
Gegen Ende des vorigen Jahrhunderts geriethen die Kupferbergwerksbesitzer
in Conflict mit den Kupferindustriellen.®)
Letztere verlangten, dass bei Erreichung eines bestimmten
Kupferpreises, der den Bergwerksbesitzern einen billigen Gewinn
liesse und sie dem Ausland gegenüber concurrenzfähig
hielte, der Kupferexport verboten und der Import frei erlaubt
werden solle, Die Kupferindustrie selbst kämpfte gegen aus-')
Journals Vol. 22, S, 772—788, 791, 810, 862, 878.
?) Journals Vol. 28, S. 15, 21, 109, 151, 172.
) Journals Vol. 25, S, 1021.
*) First Report £ t. Lords on Timber-Trade 11. Juli 1820; First
Report on Foreign Trade 9. März 1821.
5) Report on Foreign Trade 18. Juli 1820.
% Report on the State of Copper mines and Copper Trade, 7. Mai 1799.