Manufaeturen und Fabriken.
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lich zu kümmern brauchte — deshalb gelang es den älteren
Manufaeturen nicht, das System der Hausindustrie zu stürzen.
Ueber das Maass ihrer Ausdehnung etwa in der Mitte des
vorigen Jahrhundert, bin ich nicht im Stande, bestimmte An-
gaben zu machen!). Sie müssen eine gewisse Wichtigkeit
erreicht haben, wie dies namentlich aus der Art und Weise
hervorgeht, in der A. Smith die Arbeitstheilung behandelt
und an dem Beispiel der Stecknadelfabrication illustrirt. Auch
Arthur Young hebt in seinen etwa gleichzeitigen Reisebe-
schreibungen, welche zumeist die Landwirthschaft in’s. Auge
fassen, einzelne Manufacturen besonders hervor. Es lässt sich
nur bestimmt schliessen, dass die Manufacturen bis zu
A. Smith’s Zeiten nicht die Herrschaft der Industrie besessen
haben können, weil die Gesetzgebung sich bis dahin sehr
wenig mit ihnen beschäftigte und die Nation durch Kämpfe
der Arbeiter gegen geschlossene Manufacturen bis dahin nur
sporadisch aufgeregt wurde, während sich sehr wichtige Ge-
setze auf die Verhältnisse der Hausindustrie bezogen.
Dies änderte sich durch Arkwright, Wir werden später
sehen, auf den Schultern welcher Vorgänger er stand. Hier
handelt es sich zunächst darum, den wesentlichen Unterschied
zwischen dem von ihm siegreich begründeten Fabriksystem
und den älteren Manufacturen zu zeigen. Dieser Unterschied
beruht auf der Anwendung der Maschine im Gegensatz zum
Werkzeug.
Werkzeug und Maschine werden sehr verschieden definirt
und es lässt sich nicht leugnen, dass rein technisch. genommen
im Grunde zwischen beiden nur ein Gradunterschied besteht:
die Maschine ist ein vervollkommnetes Werkzeug. Der allge-
meine Sprachgebrauch indessen ist offenbar geneigt, einen
qualitativen Unterschied zu machen und vom ökonomischen
Standpunct aus ist ein solcher auch vorhanden, mag auch die
Grenze im einzelnen Fall praktisch schwer zu ziehen sein.
1) Auch Marx in seinem Buche über das Capital (erste Auflage
S. 318 ff.) philosophirt zwar viel über die Manufacturen, giebt aber kein
historisches Material für England. Indessen erkennt er an, dass die Ma-
nufactur nicht das Handwerk und die Hausindustrie verdrängen konnte.
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