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geleistet haben werden. Die Summe wird in fünf gleiche
Teile zerlegt, von denen ein Teil jenem zufällt, der auf
dem Gebiete der Physik die bedeutendste Entdeckung oder
Erfindung gemacht haben wird, ein anderer Teil jenem „ der
in der Chemie die bedeutendsten Entdeckungen gemacht oder
die beste Vervollkommnung erreicht haben wird ‚ der dritte
Teil dem Urheber der bedeutendsten Entdeckung auf dem
Gebiete der Medizin oder Physiologie, der vierte Teil demjenigen,
der das im idealistischen Sinne bemerkenswerteste Werk hervorgebracht
haben wird, und schließlich der fünfte Teil
demjenigen, der das Meiste oder das Beste für da:s
Werk der Völkerverbrüderung, für die Beseitigung
oder Verminderung derstehenden Heere sowie für
die Bildung und Verbreitung von Friedenskongressen
getan haben wird.«
Die Stiftung trat am 1. Januar 1901 in Kraft. Die erste
Preisverteilung fand am 10. Dezember 1901 statt,
Die Träger des Friedenspreises,
1901. Fred. Passy und Henri Dunant.
1902. Elie Ducommun und A. Gobat.
1903. Randal Cremer.
1904. Institut de Droit International.
1905. Baronin Bertha von Suttner.
1906. Theodor Roosevelt.
1907. E. T. Moneta und L. Renault.
1908. Fred. Bajer und K. P. Arn oldson.
1909. d’Estournelles de Constant und A. Beernaert.
1910. Internationales Friedensbureau.
1911. T. M. C. Asser und Alfred HE. Fried.
Das Nobelkomitee des norwegischen Storthing.
Laut den Bestimmungen des Testaments soll die Zuerteilung
des Friedenspreises »durch eine aus fünf Mitgliedern
bestehende, vom norwegischen Storthing erwählte Kommission«
erfolgen.
Sig dieser Kommission ist Christiania ‚ Drammensvei 19.
Mitglieder: Präsident: I. Loevland ‚, früherer Präsident
des Ministerrats, ehem. Minister des Auswärtigen ; Vizepräsident:
John Lund, ehem. Präsident des Lagthings; C. Berner,
Präsident des Storthings; H. Horst ‚ früherer Präsident des
Lagthings, F. Hagerup, früherer Präsident des Ministerrats,
gegenwärtig Gesandter in Kopenhagen, Brüssel und im Haag,