Object: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Vierter Abschnitt 
selbst beschäftigten Familien 1838 noch 800 000 zählten,*° ganz ab- 
gesehen von den in Asien und auf dem europäischen Kontinent ver 
drängten. 
In den wenigen Bemerkungen, die über diesen Punkt noch 
machen, berühren wir zum Teil rein tatsächlich Verhältnisse, wozl 
unsere theoretische Darstellung selbst noch nicht geführt hat. 
Solange sich der Maschinenbetrieb in einem Industriezweig auf 
Kosten des überlieferten Handwerks oder der Manufaktur ausdehnt 
sind seine Erfolge so sicher, wie etwa der Erfolg einer mit del 
Zündnadelgewehr bewaffneten Armee gegen eine Armee von Boge” 
schützen wäre. Diese erste Periode, worin die Maschine erst ihre? 
Wirkungskreis erobert, ist entscheidend wichtig wegen der außer 
ordentlichen Profite, die sie produzieren hilft. Diese bilden nich! 
nur an und für sich eine Quelle beschleunigter Akkumulation [Ar 
häufung von Kapital], sondern ziehen großen Teil des beständi# 
neu gebildeten und nach neuer Anlage drängenden gesellschaft 
lichen Zusatzkapitals in die begünstigte Produktionssphäre. Die b® 
sonderen Vorteile der ersten Sturm- und Drangperiode wiederhole 
sich beständig in den Produktionszweigen, worin die Maschinen!‘ 
neu eingeführt wird. Sobald aber das Fabrikwesen eine gewiss 
Breite des Daseins und bestimmten Reifegrad gewonnen hat, sobal‘ 
namentlich seine eigene technische Grundlage, die Maschiner!® 
selbst wieder durch Maschinen produziert wird, sobald Kohlen- un 
Eisengewinnung, wie die Verarbeitung der‘ Metalle und das Tranß 
portwesen revolutioniert, überhaupt die der großen Industrie ent 
sprechenden allgemeinen Produktionsbedingungen hergestellt sind 
erwirbt diese Betriebsweise eine Elastizität, eine plötzliche, sprun$ 
weise Ausdehnungsfähigkeit, die nur an dem Rohmaterial und des 
Absatzmarkt Schranken findet. Die Maschinerie bewirkt einerseil 
direkte Vermehrung des Rohmaterials, wie zum Beispiel der CottoP 
gin die Baumwollproduktion vermehrte.*! Anderseits sind wohl 
feilheit des Maschinenprodukts und das umgewälzte Transport- up 
Kommunikationswesen Waffen zur Eroberung fremder Märkt® 
Durch den Ruin ihres handwerksmäßigen Produkts verwandelt de) 
Maschinenbetrieb sie zwangsweise in Produktionsfelder seines Rob 
materials. So wurde Ostindien zur Produktion von Baumwoll® 
220 „Die Leiden der Handweber (von Baumwolle und mit Baumwoll‘ 
gemischten Stoffen) waren Gegenstand der Untersuchung durch eine König 
liche Kommission, aber obgleich ihr Elend anerkannt und bejammert wurd® 
überließ man die Verbesserung (!) ihrer Lage dem Zufall und dem wecht 
der Zeit, und man darf hoffen, daß diese Leiden jetzt (20 Jahre späte 
beinahe (nearly) erloschen sind, wozu die jetzige große Ausdehnung gli 
Dampfwebstühle aller Wahrscheinlichkeit nach beigetragen hat.“ („ReP? 
of Insp. of Fact, for 831st October 1856“, p. 15.) so 
231. Andere Methoden, wodurch die Maschinerie auf die Produkt" 
des Rohmaterials einwirkt, werden im dritten Buch erwähnt.
	        
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