genannt hat (S. 475). In den von Richard Wagner be-
gründeten Bayreuther Blättern, deren Mitarbeiter er
war, hat er verlangt:
„daß das g e s a m t e Vaterland, nicht nur einzelne Enclaven,
ein geschlossenes Majorat bilden solle, an dem Jedermann,
das g anz e V o lk in Stadt und Land seinen billigen Anteil
haben solle.“*)
In einer Tafel, die er im Jahr 1893 für den Kongreß
der Deutsch-Sozialen aufgestellt hatte, und die er seinem
Buch beigegeben hat, sagte er, daß Bodenspekulation und
Bodenwucher dem internationalem Kapital die Jakob-
leiter zur Weltherrschaft lieferten (S. 4020403). Er hatte
damals die Umfsatzsteuer als zulässig erklärt, die er auf
S. 450 seines Buches verurteilt hat.
Beta hat Flürscheim bekämpft und doch ist die Ähnlich-
keit beider Männer unverkennbar. Beide haben in ihr
Hauptwerk alle Erfahrungen vieler Jahre niedergelegt.
In beiden Werken dreht sich alles um die Bodenfrage
und in beiden fehlt jeder annehmbare Vorschlag, wie der
Boden für die Gesamtheit des Volkes gewonnen und ihr
erhalten werden soll. Auch in Umfang und Schreibweise,
in Vorzügen und Fehlern zeigen beide Bücher bei ausge-
sprochener Gegnerschaft eine bemerkenswerte überein-
stimmung, die sich bis auf das erscheinen beider Bücher in
Lieferungen erstreckt hat.
Ich glaube, Beta hat Henry George, Flürscheim und
den Bund für Bodenbesitzreform imgrunde nur aus
heimlicher Zuneigung getadelt und angegriffen: Sie sind
bei allen Fehlern, die sie nach seiner Meinung gemacht
haben, doch seine einzige Hoffnung gewesen!
vacczit? eta. Ottomar. Die Ursachen der geistigen Wohnungnot in Deutschland.
zie
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