fullscreen: Preußisches Landbuch

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Pflege. Sie ist allmählig so erweitert, daß sie (1864) 40 Betten in 
12 Krankenzimmern besitzt, und im Erdgeschosse des Hauses zwei eigene 
Trinkquellen hat. 
Karl Heinrich Endelt, 
zu Hcrischdorf Kr. Hirschberg, (t 29. Januar 1864) hinterließ der dor 
tigen Schule 200 Thlr., von deren Zinsen arme Kinder Unterricht und 
Bücher erhalten sollen. 
v. Endensches Hospital zu Gr. Rosenburg (Ealbe a. Ş.), 
in welchem 6 Hülfsbedürstige aus den Ortschaften Gr. u. Kl.-Rosenburg 
und Sachsendorf Aufnahme und Berpflegung, außerdem aber die Ar 
men in diesen Gemeinden aus den Einkünften des Hospitals, die sich 
jährlich auf 3—400 Thlr. belaufen, einige Unterstützungen erhalten. 
(Hermes II. 62.) 
E lig elbrecht scher Stipendienfonds zu Tilsit 
Er hatte im Jahr 1864 an ausstehenden Kapitalien 2400 Thlr. Die 
Verwaltung führt der Magistrat. 
Engelhardscher Armenhof zu Rees. 
Aus dem Vermögen des verstorbenen Dechanten Engelhard für sechs 
arme alte Personen, Männer und Frauen kathol. Glaubensbckenntniffes, 
gestiftet, welche neben freier Wohnung im Stiftshause, wöchentlich Un 
terstützungen in Geld und Naturalien erhalten. Vikar Lo yen (f 1838) 
vermachte dem Institut Grundstücke im Werthe von 2630 Thlr., 
und die Zahl der Unterstützten beträgt jetzt 12. Kapital-Vermögen 
6900 Thlr. 
Gottlob Engert, 
Apotheker zu Allenstein bestimmte (1856) ein nach 8 Jahren zahlbares 
Kapital von 1000 Thlr. zur Begründung eines Hospitals für zwei 
arme Wittwen der Gemeinde. 
Friedrich Englerth, 
Rentier zu Eschweiler (f 1848) setzte den Armen der dortigen Pfarrei 
ein Legat von 4000 Thlr. ans. Die jährlichen Einkünfte sollen nnter 
die dortigen Armen vertheilt werden. 
Enthaltsamkeits-Gasthaus zu Groß-Rosen (Striegau). 
Von dem Freiherrn v. Richthofen in einem ehemaligen Tanzlokal 
hergestellt und im Jahre 1859 in öffentlicher gottesdienstlicher Versamm 
lung als eine christliche, im Dienst der Kirche stehende Herberge dem 
Pfarrer des Orts zur besonderen Aufsicht und Pflege übergebend Sie 
wird durch einen Hausvater verwaltet. Mit der Anstalt sind mehrere 
Gastzimmer und eine Bäckerei verbunden. 
Ephraimsche Stiftung. 
Die Wittwe des Heymann Zacharias Beitel Ephraim, Reitzsche geb. 
Ephraim, errichtete (Lisco 396) nach Verordnung des vor ihr ş Ehe 
mannes (Sohnes des Zacharias Beitel Ephraim, + 1779), im Jahre
	        
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